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19. Februar 2012



Chefarzt Dr. Wilhelm neu im Beirat der Herzstiftung

rsb

Lauterbach
Aufgenommen werden dort Mediziner, „die in hervorragender Weise auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen tätig sind“, wie die Herzstiftung erklärt.

„Das ist eine erfreuliche und wichtige Anerkennung für jahrzehntelange, herausragende Arbeit für die Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen“, gratulierte Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Die Auszeichnung Wilhelms zeige das hohe medizinische Niveau vom Eichhof und auch, welches Renommee Wilhelm unter seinen Fachkollegen genieße. Wilhelm gehört zu den wenigen Herzspezialisten, die nicht an einem Großklinikum arbeiten und keinen Professortitel tragen und in den wissenschaftlichen Beirat aufgenommen wurden. Dem Beirat gehören mehr als 100 Experten für Herzkrankheiten an

Dr. Jürgen Wilhelm war im Oktober 1993 vom Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg/Fulda als Leitender Oberarzt nach Lauterbach gewechselt. 1997 wurde er als Nachfolger von Dr. Joachim Till Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin. Seit 1994 informiert Wilhelm im Auftrag der 1979 gegründeten Deutschen Herzstiftung in öffentlichen Veranstaltungen regelmäßig in Herzwochen über Herz- und Kreislauferkrankungen, Risikofaktoren und Möglichkeiten der Vorbeugung. Mit der Aufnahme in den Wissenschaftlichen Beirat ist Wilhelm jetzt noch näher an der Auswertung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Um in den Beirat aufgenommen zu werden, muss man von zwei bisherigen Mitgliedern vorgeschlagen werden. Wilhelm wurde von Prof. Dr. Volker Schächinger, Chefarzt für Kardiologie am Klinikum Fulda, und Prof. Dr. Christian Vallbracht, Direktor der Kardiologie am Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg, empfohlen. Mit beiden Einrichtungen arbeitet das Krankenhaus Eichhof seit Jahren eng zusammen. Wilhelm freut sich über die Anerkennung von einer neutralen, wissenschaftlich anerkannten Stelle für seine Arbeit in der Aufklärung und der Therapie von Patienten – insbesondere auch deshalb, weil er einer der wenigen Nicht-Habilitierten ist, die in den Wissenschaftlichen Beirat aufgenommen wurden.

Die Deutsche Herzstiftung wurde 1979 gegründet und hat heute mehr als 70.000 Mitglieder. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, Patienten unabhängig über Herzkrankheiten, sinnvolle Therapien und Behandlungsmethoden aufzuklären.
Bekannt ist die Deutsche Herzstiftung außerdem durch große, bundesweite Aufklärungskampagnen und wichtige Forschungsprojekte, die in der Vergangenheit von der Herzstiftung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefördert wurden. Die hohe Qualität der Stiftung beruht nicht zuletzt auf den renommierten Herzspezialisten, die in ihrem Wissenschaftlichen Beirat tätig sind.



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