Elisabeth Hillebrand im Gespräch mit Ortsbürgern
pm
Schlitz
Am Freitag letzter Woche stand Elisabeth Hillebrand, Kandidatin für das Bürgermeisteramt im Schlitzerland, den Rimbacher Ortsbürgern Rede und Antwort, nachdem sie zunächst in Begleitung des Ortsbeirats einige lokale Anliegen in Augenschein genommen hatte.
Im Zuge der Ortsbegehung wurde die Kandidatin auf die Notwendigkeit einer Befestigung des Bachlaufs ebenso hingewiesen, wie auf den erforderlichen neuen Außenanstrich für das Dorfgemeinschaftshaus aufmerksam gemacht. In der Idee, das DGH zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt mit Einkaufsmöglichkeit in Form eines Dorfladens umzugestalten, sah sie einen interessanten Vorschlag, den es weiter zu verfolgen gelte. Weitere Stationen bei der Ortsbegehung waren das Feuerwehrgerätehaus sowie der örtliche Grillplatz, der sich insbesondere im Sommer zu einem überregionalen Anziehungspunkt entwickelt hat.
Die anschließende Diskussion in der Gastwirtschaft „Lenz“ kannte eine Vielzahl von Schwerpunkten. Sie sind zum Teil Gegenstand jeder öffentlichen Debatte, da sie das Schlitzerland insgesamt betreffen, oder sie thematisieren lokale Probleme. Zur ersten Kategorie zählen etwa die fehlenden Initiativen zur Stadtentwicklung, die Höhe der städtischen Abgaben im Wasser- und Abwasserbereich, die finanzielle Misere und Schuldenproblematik sowie die zu Wahltermindn immer wiederkehrenden selben Versprechungen.
Die Windenergie und ihre Nutzung beschäftigt die Ortsbürger von Rimbach offenbar besonders. Vernehmbarer Unmut wurde deutlich. Beklagt wurde eine unzureichende Information zum Sachstand, da bereits Vertragsentwürfe kursieren bzw. ein Testmast errichtet werden soll. Ein Teilnehmer vermutete gar, dass es schon Absprachen geben könne, die für die weitere Entwicklung maßgeblich seien.
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