Elisabeth Hillebrand zur Kandidatur für das Bürgermeisteramt
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Schlitz
Sie mag für viele Menschen überraschend gekommen sein, die Kandidatur Elisabeth Hillebrands für das Bürgermeisteramt in ihrer Heimatstadt Schlitz.
Fast bis zum letztmöglichen Termin wartete die Schulleiterin der Alsfelder Albert-Schweitzer-Schule, bis sie bekannt gab, gegen den seit 18 Jahren amtierenden Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer (CDU) antreten zu wollen.
Doch hinter dieser Kandidatur steckt mehr als nur der Wunsch, dass die Menschen in Schlitz eine Wahl haben sollen; Elisabeth Hillebrand möchte der Stadt, in der sie sich mit ihrer Familie seit fast dreißig Jahren herzlich aufgenommen fühlt, etwas zurückgeben.
„Schlitz ist eine wunderschöne Stadt mit um das Wohl der Stadt engagierten Menschen, um deren unermüdliches Streben uns viele beneiden. Diese Menschen haben es verdient, dass ihre Ideen aufgegriffen werden, dass wir uns innovativen Wegen öffnen und dass sich Politik und Bürger auf Augenhöhe begegnen.“ Diese Begegnungen habe sie in den letzten Jahren vermisst, so die aktive Politikerin, die bereits seit vielen Jahren die Interessen des Schlitzerlandes im Kreistag vertritt. Dabei tritt Hillebrand – politisch bei der SPD beheimatet – ganz bewusst als unabhängige Kandidatin auf: Kommunalpolitik, findet sie, dürfe niemals parteipolitisch betrieben werden, sondern stets mit dem Blick, das Richtige für die Stadt zu tun. Diesen Blick möchte sie gemeinsam mit den Schlitzer Bürgerinnen und Bürgern schärfen, auch wenn sie selbst aufgrund ihrer eigenen Biografie schon häufig Gelegenheit hatte, sich von vielen Dingen ein Bild zu machen: Als berufstätige Mutter dreier inzwischen erwachsener Söhne kennt sie zahlreiche Belange von Familien in vielen Lebensphasen.
Darüber hinaus erhält sie auch über ihre Tätigkeit als Leiterin des größten Gymnasiums im Vogelsbergkreis täglich neue Impulse und Herausforderungen der heutigen Zeit: kreative Lösungen, kommunikative Zusammenarbeit und gegenseitiger Respekt sind ihre Ansätze für zukunftsorientierte Konzepte – im Berufsleben wie in der Politik. Begonnen hat die berufliche Laufbahn der Bürgermeisterkandidatin übrigens auf Umwegen, die das Durchhaltevermögen der gebürtigen Ostwestfälin sehr gut dokumentieren: Nach einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin erwarb sie die Allgemeine Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg und studierte im Anschluss Gartenbauwissenschaft mit dem Abschluss der Diplomagraringenieurin. Im Referendariat bei der Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn begann sie nicht nur mit der Familienplanung – zwei ihrer drei Söhne sind in dieser Zeit geboren –, sondern sie qualifizierte sich dabei auch mit der Großen Staatsprüfung für den höheren Verwaltungsdienst sowie das Lehramt für die Sekundarstufe II. Beide Bereiche sieht die Kandidatin heute als ideale Voraussetzungen für eine gute Bürgermeisterarbeit, denn Verwaltung gehört dazu genauso wie Kommunikation und Teamfähigkeit. Nach einigen Jahren Lehrtätigkeit an der Max-Eyth-Schule in Alsfeld und der Gesamtschule in Schlitz ist Elisabeth Hillebrand nun seit 14 Jahren Schulleiterin an der Albert-Schweitzer-Schule. Auch in dieser Position nutzt sie ihre Kompetenzen in vielerlei Hinsicht.
Hillebrands politische Arbeit ist gekennzeichnet von ihrer Aktivität im Kreistag sowie ihrer zwei Legislaturperioden währenden Mitgliedschaft im Kreisausschuss. Als Mitglied der Verbandsversammlung der OVAG sind ihr darüber hinaus die lokalen und regionalen Herausforderungen auf dem Energiesektor bestens bekannt. Gefragt, warum sie kandidiert, verweist die Bewerberin um das höchste Amt der Stadt auf zahlreiche Gespräche, die sie in den letzten Wochen geführt habe: „In den letzten Monaten bin ich angesichts der bevorstehenden Bürgermeisterwahl von vielen Bürgerinnen und Bürgern des Schlitzerlandes angesprochen und aufgefordert worden, mich als Kandidatin zur Verfügung zu stellen. Der Zuspruch war überwältigend. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, es zu wagen. Ich möchte den Menschen in Schlitz eine wirkliche Wahl ermöglichen. Ich möchte mit ihnen gemeinsam Zukunftsperspektiven für unsere lebens- und liebenswerte Region entwickeln – Schlitz hat das einfach verdient!“
Den Wahlkampf muss die Schulleiterin aus beruflichen Gründen in die Herbstferien verlegen, doch auch jetzt schon will sie sich um die Anliegen der Schlitzer kümmern. Sie sucht das Gespräch mit Ortsbeiräten, Vereinsvertretern, politischen Gruppierungen und ganz normalen Menschen: „Sie erreichen mich jederzeit nach Feierabend oder am Wochenende – bitte machen Sie von meinem Gesprächsangebot Gebrauch!“
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