Fulda +28°/+14°C
> >     
Social Plugins können Daten übertragen (siehe Datenschutzbestimmungen)
14. Dezember 2011



Festliches Adventskonzert in der Stadtkirche

Sigi Stock

Schlitz
Man fühlte sich leicht, entspannt aber auch fröhlich beschwingt, beim Verlassen der evangelischen Stadtkirche am Sonntagabend, konnte man doch beim angekündigten Adventskonzert einmal sie Seele baumeln lassen, die Hektik des Alltages vergessen und einfach nur entspannt lauschen.

Es ist in der Adventszeit bereits zu einer schönen Einrichtung geworden, dass die Schlitzer Kirchengemeinde zu einem Adventskonzert in die Kirche einlädt, bei dem sich alle musikalischen Gruppen der Gemeinde beteiligen. So auch am dritten Adventssonntag.

An diesem Sonntag ging die Lichterkirche nahtlos in das Adventskonzert über. Die hell beleuchtete Kirche freute sich über voll besetzte Bänke, auch viele auswärtige Besucher unseres Weihnachtsmarktes nahmen das Angebot an, nach dem Bummel über unseren Weihnachtsmarkt den Tag in Ruhe und Besinnlichkeit, sprich Konzert, ausklingen zu lassen.

Zu Beginn begrüßte Pfarrer Johannes Wildner die große Kulisse der Besucher. Im Laufe des Jahres 2011 habe man vielen Konzerten in der Kirche lauschen dürfen. Dieses Adventskonzert sei aber immer einmalig, einzigartig, denn hier musiziere ein Großteil der Gemeindemitglieder. In diesem Konzert spiegele sich die musikalische Vielfalt der Gemeinde wider. Wildner dankte allen Mitwirkenden, die das Lob Gottes erklingen lassen. Bärbel Erd verlas zwischen den Liedbeiträgen immer mal kleine Texte und Verse zum Nachdenken über das Weihnachtsfest.
Der musikalische Auftakt oblag dem Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Günter Hohmeier. In loser Reihenfolge schloss sich der „Gesangsnachwuchs“, der bereits eine feste Größe in der Gemeinde ist, die „chOrwürmer“, an. Sie präsentierten die Lieder „Er kommt“, „Jesus kommt für dich“, „Runtergekommen „und „Weihnachtsstern“. Den jungen Damen und einem „jungen Hahn im Korb“ merkt man die Freude und den Spaß beim Singen richtig an. Unter die Fittiche genommen haben sie Isabella und Udo Wabel. Der große Klangkörper, der Kirchenchor „Laudate“, hört auf den Dirigentenstab von Volker Dotzert, sang aus seinem großen Repertoire der wunderschönen Weihnachtslieder „Wir warten dein, oh Gottes Sohn“, „Licht der Welt“, „Töchter und Söhne des Lichts“ sowie „Ankehr in der Zeit“. Die Gemeinde war zwischendurch ebenfalls zum Mitsingen aufgefordert. Begleitet vom Posaunenchor sang sie „Tochter Zion“ und „Lobt Gott, ihr Christen“.
Auch die Orgel blieb an diesem Abend nicht stumm. Ihren vollen Klang entfaltete sie bei den beiden Stücken „ 4. Orgelsonate a-moll, op. 98“ und „Priére a Notre Dame“ gespielt von Barbara Möller. Die Damen vom „Chörle“ präsentierten mit ihren glockenhellen Stimmen u. a. auch flotte Gospels.

Dazu zählt „This little light“, und Angels `Carol“ dazu das bekannte Weihnachtslied „Alle schauen auf das große Tor“. Das Chörle steht unter der Leitung von Katrin Turba.

Einen Ausflug in die Barockzeit, zu den Werken des Komponisten Georg Philipp Telemann, unternahm das „Hohmeier-Trio“ mit Günter Homeier, Violine, Heinke Bölsch, Flöte, und Minhild Altstadt an der Orgel.
Von ihnen hörten die Besucher des Konzertes die „Sonata a 3“ Allegro, Adagio, Allegro, Presto.

Beschlossen wurde das Adventskonzert mit dem Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ – gemeinsam gesungen von der Gemeinde, den Chören und der Unterstützung durch den Posaunenchor. Pfarrer Johannes Wildner gab der Gemeinde Gottes Segen mit auf ihren Heimweg.



Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden