Seniorenfahrt führte Schlitzerländer nach Rotenburg
SB
Schlitz
Einen wunderschönen Tagesauflug unternahmen dieser Tage die Senioren und Seniorinnen des Schlitzerlandes. Im Rahmen der Seniorenarbeit der Stadt Schlitz führte sie die Fahrt in das Landgrafenstädtchen Rotenburg a. d. Fulda.
Bei flotter Fahrt durch die farbenprächtige Herbstlandschaft erreichte man schnell das Ausflugsziel, sowie die erste Anlaufstelle – das Herz-Kreislaufzentrum.
Hier wurde die Gruppe sehr freundlich vom Verwaltungsleiter Stefan Wild empfangen. Im „Hörsaal“ erhielten die Teilnehmer der Fahrt – auch Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer hatte sich an diesem Tag die Zeit zum Mitfahren genommen – einen Überblick über die einzelnen Bereiche des Hauses.
Das Herz-Kreislaufzentrum setzt seit 1974 auf ein ganzheitliches, integriertes Konzept aus Diagnostik, Akutbehandlung und Rehabilitation.
Sie genießt auch außerhalb Deutschlands einen hervorragenden Ruf. Bisher schenkten über 400.000 Patienten der Klinik ihr Vertrauen. Die Klinik beherbergt das Herzzentrum, das Zentrum für Neurologie sowie die Klinik für Orthopädie und Traumatologische Rehabilitation.
Mit sechs Fachkliniken und einem angegliederten Praxis- und Versorgungszentrum ist das Herz-Kreislaufzentrum hervorragend aufgestellt. Anhand eines Vortrages von Oberarzt Dr. Frank Reitmeier erhielten die interessierten Fahrtteilnehmer Einblicke in die „Herzchirurgie“.
Die Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie führt alle Eingriffe der Herzchirurgie für Erwachsene durch, mit Ausnahme von Herztransplantationen. Schwerpunkte sind die konventionelle (mit Herz-Lungen-Maschine) und die minimalinvasive (ohne Herz-Lungen- Maschine und/oder ohne Durchtrennung des Brustbeins) Koronarbypasschirurgie, Herzklappenersatz und Herzklappenkonstruktion sowie die Implantation von Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren.
Im Anschluss an beide, für alle sehr verständlichen Vorträge, schloss sich eine Führung durch verschiedene Bereiche der Klink, u.a. auch die Intensivstation, an. Das Mittagessen nahm man gemeinsam im dortigen Speisesaal ein.
Gut gestärkt ließ man sich im Anschluss bei einer Stadtführung die Geschichte des Landgrafenstädtchens erklären. Fremdenführerin Barbara Nonn, in historischer Tracht, verstand es auf gekonnte Art und Weise, Rotenburgs Geschichte an den Mann/die Frau zu bringen. Rotenburg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von dem Landgrafen von Thüringen gegründet. Erstmals wurde die Stadt im Jahre 1248 als Stadt erwähnt.
Am rechten Fuldaufer entstand 1340 die Neustadt, die erst 1607 offiziell mit der Altstadt vereint wurde. Im Jahre 1470 wurde das historische Schloss errichtet, es diente zeitweise als Wohnorte der Landgrafen. Geprägt wird das Bild der Stadt nicht nur durch die vielen historischen Fachwerkbauten in der Altstadt sondern natürlich auch durch eines der größten Herzzentren Europas. Ein wunderschönes Bild ergeben auch verschiedene Holz- und Steinskulpturen sowie Bronzefiguren.
Ausgestattet mit viel Wissenswertem und Geschichtlichem der Stadt Rotenburg, blieb zum Schluss noch Zeit, im bekannten Café Moritz am Marktplatz, Torte oder auch Eis, dazu Kaffee zu genießen.
Alle Mitreisenden waren sich sofort einig: das war wieder ein gelungener Ausflug der Appetit auf Mehr macht.
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