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6. September 2012



Sommerfest als willkommene Abwechslung

Von Sigi Stock

Schlitz
Die Diakoniestation in Schlitz hatte am Samstagnachmittag wieder zu ihrem traditionellen Sommerfest eingeladen. Zahlreiche Gäste nahmen die Einladung gerne an.

Für die, die gepflegt werden müssen, ist ein solch gemütlicher Nachmittag wieder einmal eine Chance, ein paar Stunden aus dem täglichen Einerlei zu entfliehen, für die pflegenden Angehörigen bedeutet dies ein entspannter Nachmittag mit einem kleinen Programm, das für Abwechslung sorgt. Die Einladung ging an alle Pflegebedürftigen, pflegende Angehörige, Freunde und Gönner derselben. Alle Tische im Saal waren liebevoll gedeckt. Die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation  hatten dazu wieder leckere Kuchen und Torten gebacken. Belegte Brote gab es für die, die nicht unbedingt Süßes mögen oder essen dürfen, dazu Kaffee, Tee und kühle Getränke. Für ein kleines Programm hatten die Verantwortlichen ebenfalls Sorge getragen. Die Unterhaltung und manchmal auch ein Wiedersehen kamen an diesem Nachmittag auch nicht zu kurz. Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer weilte für eine kurze Zeit der Veranstaltung bei.

In Vertretung der Diakonieleitung, Carmen Richtberg, wurden die Anwesenden von Gisela Schmidt herzlich willkommen geheißen. Sie wünschte allen einen angenehmen Nachmittag. Dankesworte richtete sie an alle fleißigen Hände, die zum Gelingen des Sommerfestes ihren Beitrag geleistet hatten.

Wie üblich wurde der Nachmittag mit einer Andacht begonnen. Pfarrer Siegfried Schmidt begrüßte im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde alle Gäste:  Es ist schön zu sehen und zu spüren, dass es ihnen gut geht, das sie bei der Diakoniestation gut aufgehoben sind.  Seine Andacht stellte Schmidt unter einige Zeilen  des Propheten Jeremia: Heile mich Herr so werde ich heil. Hilf mir, so ist mir geholfen! Dazu kam die Geschichte von der Heilung des Kranken am See Bethesta. „Steh auf, nimm das Bett und gehe“ (Johannes 5, 1-15).  Die Andacht wurde musikalisch vom Kirchenchor „Laudate“, Leitung Britta Seng, untermalt. Man sang „Danket dem Herrn“, „Das du mich einstimmen lässt“ und  „Ich singe dir mit Herz und Mund“.    

Beim anschließenden gemütlichen Kaffeetrinken wurde ausgiebig die Konversation gepflegt. Musikus Hans Weber aus Queck sorgte für die nötigen flotten Weisen zum Mitsingen und Summen.


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