Kuwait macht Kasse - Dubai-Aktien im Tief
dpa
Kuwait-Stadt/Dubai (dpa)
Kuwait hat mit dem Verkauf von Aktien der US-amerikanischen Citigroup mehr als eine Milliarde Dollar eingenommen. Das berichteten kuwaitische Medien am Montag.
Der Staatsfonds hatte im Januar 2008 für drei Milliarden US-Dollar Aktien des Unternehmens erworben und binnen 23 Monaten eine Rendite von 37 Prozent erzielt. Mit dem profitablen Verkauf nahm die staatliche Investitionsbehörde (KIA) Parlamentariern aus der Opposition den Wind aus den Segeln. Diese hatten angezweifelt, ob die Manager des Fonds mit ihrem Einstieg bei der Citigroup und der inzwischen von der Bank of America aufgekauften US-Bank Merrill Lynch eine weise Entscheidung getroffen hatten.
Finanzminister Mustafa Al-Schamali erklärte am Montag, weitere größere Verkäufe seien dieses Jahr nicht mehr geplant. Der mit dem Citigroup-Geschäft erzielte Erlös werde nicht in Kuwait, sondern erneut im Ausland investiert.
An den Börsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) setzte sich unterdessen der durch die Kreditkrise des Staatsfonds Dubai World ausgelöste Negativtrend fort. Nachdem der Index am Sonntag sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi erstmals seit Tagen wieder gestiegen war, sanken die Kurse in Dubai am Montag wieder um mehr als fünf Prozent. Betroffen waren vor allem Banken und Immobilienfirmen.
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