Eine Krankheit mit 1000 Gesichtern: Klinikum Fulda informiert über Multiple Sklerose

17. Mai 2016
Fulda

Aufmerksamkeit schaffen für eine nicht seltene Erkrankung: Der Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 25. Mai steht unter dem Motto „Selbstbestimmt Leben mit MS“. Auch der Landkreis Fulda informiert über Symptome und Behandlung.

Das Klinikum Fulda und der Landkreis Fulda veranstalten einen Informationstag rund um Multiple Sklerose (MS). Neben Infoständen in der Eingangshalle stehen Fachvorträge auf dem Programm: Der Direktor der Klinik für Neurologie, Prof. Dr. Tobias Neumann-Haefelin, wird die Vorträge über Diagnostik, Behandlung und aktuelle Entwicklungen moderieren.

„Schwarze Löcher“ im Gehirn

Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die das zentrale Nervensystem befällt und vor allem bei jungen Erwachsenen auftritt. Die im Gehirn und im Rückenmark verstreut auftretende Entzündung verläuft von Fall zu Fall oft sehr unterschiedlich.

Wenn die Multiple Sklerose nicht rechtzeitig behandelt wird, können im Gehirn so genannte „Schwarze Löcher“ entstehen. Diese „black holes“ führen zu Ausfällen beim Gehen, Sehen und Greifen. Eine frühzeitige und kompetente Beratung und Behandlung sind von großer Bedeutung und legen die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben mit MS.

Der Landkreis Fulda und das Klinikum Fulda informieren mit den Selbsthilfegruppen Fulda sowie der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V.) über die Erkrankung. Von 10.00 bis 18.00 Uhr stehen die Experten an Infoständen für Fragen zur Verfügung.

Um 14.30 Uhr stellt die Buchautorin Heike Führ MS-Literatur vor. Und ab 17.00 Uhr werden im Hörsaal des Klinikums Fulda Fachvorträge über die Themen Diagnostik, Behandlung und aktuelle Entwicklungen bei MS angeboten.

Kracher zur Fußball-EM: Wir verlosen einen 65 Zoll großen Smart-TV / Jetzt EM-Abo sichern