300.000 Euro Schaden: Neue Details zu erneutem Feuer bei antonius (mit Video)

21.03.2017
Fulda

Vor rund vier Monaten hatte es im Fuldaer antonius ein verheerendes Feuer mit einem Toten gegeben. Nun brannte es erneut in der Behinderteneinrichtung. Die Polizei gab indes nun viele weitere Details zu dem am Montag ausgebrochenen Brand bekannt.

Auch antonius selbst äußerte sich – und zeigte sich schockiert. Am Montagvormittag gegen 10 Uhr war eine Lagerhalle der Gärtnerei in Flammen geraten. In der werden Halle Maschinen und Gerätschaften, wie Traktoren und Rasenmäher abgestellt. Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs befand sich kein Mitarbeiter von antonius in der Halle.

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„Wir sind schockiert über diesen Brand und unendlich dankbar, dass es keinen Personenschaden gibt“, sagte Rainer Sippel, Vorstand von antonius. „Die Kollegen aus unseren Betrieben haben sofort die nebenstehenden Gebäude evakuiert und sichergestellt, dass alle Mitarbeiter in Sicherheit sind“, ergänzt Michaela Lengsfeld, Geschäftsführerin von antonius.

Die Feuerwehren Fulda und Haimbach rückten mit etwa 100 Brandschützern aus. Verletzt durch das Feuer wurde zwar nach Angaben der Polizei niemand. Die etwa 300 Quadratmeter große Halle, in der unter anderem ein Traktor und eine Schweißmaschine standen, brannte komplett aus. Zerstört wurde auch ein angrenzendes Kühllager (ebenfalls 300 Quadratmeter groß), auf das die Flammen übergesprungen waren.

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Der Sachschaden beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge auf rund 300.000 Euro. Die Feuerwehr hatte den Brand bereits gegen 11 Uhr unter Kontrolle und konnte das Übergreifen auf weitere Gebäude verhindern. Bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Polizei hatte die Halle bereits in Vollbrand gestanden und das Feuer schon auf das angrenzende Kühllager übergegriffen.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte ein Mitarbeiter gegen 10 Uhr eine starke Rauchentwicklung in der Lagerhalle bemerkt. Zur Feststellung der Brandursache nahmen die Ermittler der Kripo Fulda die Arbeit auf. Die Beamten sperrten die Straße An St.Kathrin aufgrund der Lösch- und Aufräumungsarbeiten von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

Erst Anfang November war ein 31 Jahre alter Bewohner durch einen Brand in einem Wohnhaus der Einrichtung ums Leben gekommen. Verursacht worden war das Feuer durch eine defekte Dreifach-Steckdose, an der elektronische Geräte angeschlossen waren. Davor hatte es schon Ende Januar 2016 bei antonius gebrannt.

Ein Zimmer in einem Nebengebäude stand in Brand. Die Bewohner hatten sich glücklicherweise noch rechtzeitig retten können. antonius gibt rund 300 Menschen in unterschiedlichen Wohnformen ein Zuhause. Das Netzwerk bietet nach eigenen Angaben insgesamt rund 1000 Arbeits- und 60 Ausbildungsplätze. / dpa, sar

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