Fuldaer Schüler-Duo sammelt Spenden, um Schule auf Sansibar zu helfen

18 Okt 2016 / 18:09 H.
Fulda/Sansibar

Kira Fahrenbach und Andre Schlott, zwei Oberstufen-Schüler des Fuldaer Bildungsunternehmen Dr. Jordan, werden im Dezember auf eigene Kosten nach Sansibar reisen, um dort einer gemeinnützigen Schule freiwillig zu helfen. Im Moment sammeln sie Spenden, um den Kindern dann damit das Lernen erleichtern zu können.

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Eigenverantwortliches Lernen“ gründeten Kira Fahrenbach und Andre Schlott das Projekt „Hilfe für die Zanzibar School of Hope“. „Wir werden im Winter für vier Wochen auf eigene Kosten nach Sansibar reisen und dort freiwillig in einer kleinen, gemeinnützigen Schule arbeiten“, berichten die beiden Fuldaer von ihren Plänen.

„Die Schule bietet den Kindern aus dem Dorf gratis Schulbildung an, die sich die Kosten einer staatlichen Schule nicht leisten können.“ Die Schule befindet sich laut den beiden Schülern allerdings noch im Rohzustand. Es fehlt an Schulsachen, an der Ausstattung, an den Räumlichkeiten und an einer Unterrichtsstruktur.

„Zurzeit sind wir auf der Suche nach Sponsoren und Privatpersonen, die uns finanziell unterstützen“, erklären die beiden Helfer. „Mit einem Teil der Spenden kaufen wir in Deutschland Schulmaterialien ein und transportieren sie nach Sansibar.“ Mit dabei wird dann auch ein Paket der Fuldaer Zeitung sein. Darin: Kugelschreiber, Notizblöcke und Collegeblöcke.

„Außerdem möchten wir offene Rechnungen der Schule begleichen und Tische und Stühle aus logistischen Gründen vor Ort anschaffen“, sagten Kira Fahrenbach und Andre Schlott „Bei dem ganzen Projekt war uns von Anfang an wichtig, dass alle Spenden zu 100 Prozent den Kindern auf Sansibar zugutekommen und nicht in die falschen Hände geraten. Deshalb analysieren wir im Winter vor Ort die Situation, was am dringendsten benötigt wird und entscheiden dementsprechend, für was die Spenden ausgegeben werden.“

Die beiden Fuldaer würden sich über zahlreiche Unterstützung über ihre Crowdfunding-Aktion „Zanzibar School of Hope“ freuen. „Wir haben uns bewusst für die Crowdfunding-Seite Leetchi entschieden, weil sie übersichtlich, transparent und schnell ist“, erklären die beiden Fuldaer Schüler. Auf ihrer Crowdfounding-Seite berichten sie mit Bildern und Videos, was die Spenden bewirken.

In Kooperation mit der Organisation „Hilfe für Sansibar“ ist es laut dem Helfer-Duo möglich, dass Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können. Da diese nur bei höheren Beträgen sinnvoll sind, bitten die Fuldaer Interessenten, sich in diesem Fall vorab kurz mit ihnen per E-Mail an hilfe-zanzibar-school-of-hope@web.de in Verbindung zu setzen. / FZ, sar

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