Gutachten zu Sommerlad vorgestellt: In der Größe geht es nicht – Update: Video

18. August 2014
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Fulda

Ein herber Rückschlag für Sommerlad: Im Stadtschloss Fulda ist am Montagnachmittag das von den Kommunen Fulda, Petersberg, Künzell und Eichenzell beauftragte Verträglichkeitsgutachten zu den möglichen Auswirkungen des geplanten Neubaus des Möbelanbieters offiziell vorgestellt worden. Das Ergebnis: Die angedachte Verkaufsfläche ist deutlich zu groß und würde der Region schaden.

In der wahrscheinlichsten Variante müsste Sommerlad laut Gutachten auf mehr als 30 Prozent der Verkaufsfläche verzichten – und auch das nur dann, wenn die Stadt Fulda zustimmt. Zwar haben sich die Zahlen im endgültigen Gutachten ein wenig verändert, das Resultat ist damit aber dasselbe, über das wir bereits vorab berichtet hatten (siehe HIER). Der Vermieter der aktuellen Sommerlad-Immobilie, Uwe Kutsch, hat unserer Zeitung die Tage erklärt, dass sich neben Poco ein weiterer Möbelanbieter in den Räumlichkeiten am bisherigen Sommerlad-Standort niederlassen werde (siehe HIER). Genau davon geht diese Variante aus.

Will Sommerlad bauen, müssen alle vier Kommunen der Stadtregion zustimmen. Nur dann kann eine nötige Abänderung des Regionalplans für das interkommunale Gewerbegebiet beantragt werden. Petersberg, Künzell und Eichenzell würden wohl eher zustimmen. Die Stadt Fulda muss aber überdenken, ob die eigenen Interessen als Oberzentrum der Region gefährdet wären. Oberbürgermeister Möller möchte, dass die Gutachter die Ergebnisse im Detail dem Magistrat und dem Stadtparlament vorstellen. Erst dann soll es eine Meinungsbildung hin zu einer Entscheidung geben. Als Zeitrahmen dafür nannte Möller den Herbst.

Einen detaillierten Bericht zur Veröffentlichung des Gutachtens finden Sie am Dienstag in Ihrer gedruckten Tageszeitung sowie im E-Paper.