Industriegebäude müssen weichen: Wohnbauprojekt in der Langebrückenstraße

09. August 2016

Das Areal an der Langebrückenstraße 14 ist verkauft: Neue Eigentümer sind die Familien Burg und Geisendörfer. Sie wollen dort mittelfristig Wohnungen errichten. „Das Areal ist ein Filetstück“, sagt Martin Geisendörfer.

Von unserem Redaktionsmitglied Sebastian Kircher

Geisendörfer sagte, er kenne kein anderes Grundstück dieser Größenordnung, das im Stadtgebiet noch verfügbar sei. Das 7300 Quadratmeter große Grundstück liegt zwischen der Langebrückenstraße und der Weimarer Straße. Zurzeit befinden sich dort alte Industriehallen, Garagen und das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

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„Es ist perfekt geeignet für städtisches Wohnen, nahe an der Innenstadt, aber auch direkt an dem Naherholungsgebiet Fulda-Aue“, fügt Christopher Burg hinzu. Gemeinsam haben die Familien schon viele Bauprojekte in Fulda realisiert, zum Beispiel das Hotel „Platzhirsch“ Unterm Heilig Kreuz.

Zeitpunkt des Projektstarts noch unklar

Die bisherigen Eigentümer aus Hamburg und Frankfurt haben sich nicht wirklich mit dem Gelände beschäftigt. Die alten Industriehallen zerfallen langsam, an einigen Stellen sind die Decken schon eingestürzt. Das Kino35, das die AWO auf dem Gelände betreibt, musste erst im vorigen Herbst lange gesperrt werden, weil ein Teil des Daches herunterkam (lesen Sie HIER mehr).

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„Das wird unsere erste Aufgabe sein: die maroden Dächer beseitigen“, sagt Geisendörfer. Wann genau es mit dem Wohnbauprojekt losgehen soll, ist noch unklar. Denn einerseits ist die AWO noch bis Ende Februar 2017 Mieter, andererseits befinden sich Burg und Geisendörfer in engem Kontakt mit der Stadt – und die wiederum hat sich mit dem Quartier um das Stadtumbauprogramm des Landes beworben.

Auch über Kaufpreis oder mögliche Investitionssumme schweigen sich die neuen Eigentümer aus. Was AWO und Stadt zu den Plänen sagen, lesen Sie der Printausgabe am Dienstag oder im E-Paper.