Junge Frau nach Gewalttat in Heringen in Hospiz verlegt

31. August 2017
Heringen

Zweieinhalb Monate nach einem Tötungsversuch im osthessischen Heringen ist das Opfer – eine junge Frau – von einem Krankenhaus in ein Sterbehospiz verlegt worden.

Die 23-Jährige wird nur noch von Maschinen am Leben gehalten. Die Angehörigen müssen nun entscheiden, wann die lebenserhaltenden Hilfen beendet werden, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag auf Anfrage in Bad Hersfeld sagte.

Bei Sonntagsspaziergang: 22-Jähriger tötet Freundin (23) fast mit den Händen

Bei einem Spaziergang am Sonntag hat ein 22 Jahre alter Mann mit den Händen seine 23-jährige Lebensgefährtin schwer verletzt. Die Polizei sucht nach dem versuchtem Tötungsdelikt nun Zeugen.

Die Ermittlungen zu dem Fall laufen unterdessen weiter. Beschuldigt wird ihr 22-jähriger Ex-Freund. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ermittelt wird wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Das Landeskriminalamt arbeitet noch an einer Spurenauswertung, wie die Polizei mitteilte.

Das Paar war am 18. Juni nahe dem Stadtteil Wölfershausen spazieren. Später fanden Passanten die 23-Jährige mit schweren inneren Verletzungen an einem Feldweg. Die Frau ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Fulda gewürgt und geschlagen worden. Das Opfer kam zunächst in eine Klinik. Der 22-Jährige wurde schließlich in seiner Wohnung festgenommen. / dpa