Land Hessen unterstützt Modernisierung des Thomas-Morus-Hauses mit fast einer halben Million Euro

18. Oktober 2016
Hilders

Mit 470.000 Euro unterstützt das Land Hessen umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Thomas-Morus-Haus in Hilders. Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im hessischen Ministerium für Soziales und Integration überbrachte am Dienstag einen entsprechenden Bewilligungsbescheid.

Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung außerschulischer Jugendarbeit. „Diese Arbeit ist wertvoll, da den jungen Leuten nicht nur Wissen vermittelt wird“, betonte Dippel. „Sie werden vielmehr zu Eigeninitiative motiviert. Zentrale Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz, Urteilsvermögen, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz werden gefördert.“

Trägerverein des Thomas-Morus Hauses ist das Jugendwerk St. Michael, ein eingetragener Verein zur Förderung der katholischen Jugendarbeit im Bistum Fulda. Die Jugendbildungsstätte befindet sich einen halben Kilometer außerhalb des Ortes. Angegliedert an das Haupthaus sind ein Zeltplatz sowie eine Spielscheune. Weiterhin befindet sich auf dem Grundstück die Selbstversorgereinheit „Pater-Löslein-Hütte“.

Beabsichtigt ist der Neubau eines zwei-geschossigen Anbaus an der Nord-Ost-Seite des Gebäudes. Im Erdgeschoss des Neubaus soll ein Multifunktionsraum mit 50 Plätzen mit angegliedertem Stuhllager und Technikraum entstehen. Im Obergeschoss sollen weiterhin Sanitäranlagen eingerichtet werden, die von außen durch eine neu zu bauende Treppe für die Gäste des Zeltplatzes erreichbar sind, aber auch mit dem bestehenden Gebäude verbunden werden.

Neben dem Neubau sind im vorhandenen Haus mehrere Umbau- und Sanierungsarbeiten vorgesehen, etwa die energetische Sanierung des Dachs, Sanierung und Umbau des Dachgeschosses, die Sanierung der Hausmeisterwohnung im ersten Obergeschoss und des vorhandenen Tagungsraums sowie diverse Nutzungsänderungen bestehender Räume. Auch an den Außenanlagen sind kleine Änderungen vorgesehen, etwa eine neue Stützmauer und die Ergänzung und Anpassung der vorhandenen Pflasterwege und Terrassen im Bereich des Erweiterungsbaus. / FZ