Polizei zieht Bilanz: Fulda feierte bis auf wenige Ausnahmen friedlich

13. Februar 2018
Fulda

Bis auf eine Handvoll körperlicher Auseinandersetzungen, Verstößen gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz und dem einen oder anderen Fastnachtsfreund, der gegen Abend des Rosenmontags zu viel intus hatte, wurde am Fastnachtswochenende im Raum Fulda friedlich gefeiert, so das Resümee der Polizei.

Der Fastnachtsumzug in Rommerz, zu dem am Samstag rund 2500 Zuschauer gekommen waren, verlief laut den Beamten bis auf zwei Ausnahmen ruhig. Ein Mann randalierte in einer Gaststätte. Andere gerieten in eine Auseinandersetzung – infolge dessen wurde eine Person mit einer Flasche am Kopf getroffen und leicht verletzt im Krankenhaus behandelt.

Der Kinderumzug in Fulda sowie die Lindwürmer in Hofbieber und Nüst erfolgten ohne besondere Vorkommnisse.

Beim Umzug in Flieden, zu dem laut Polizei rund 8000 Feierwütige gekommen waren, kam es während des Zugs zu einem Körperverletzungsdelikt und nach Beendigung in der Nähe des Bahnhofs zu einer Schlägerei. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. In diesem Fall bietet die Polizei noch um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es am gleichen Abend in der Löherstraße in Fulda, wo gegen 20 Uhr ein 39-Jähriger nach einem wohl belanglosen Streit von drei Personen attackiert worden war. Im Bereich des Cinestars konnte die Polizei zwei der Täter, einen 26- und einen 29-Jährigen, festnehmen.

Am Finaltag, dem Rosenmontag, kam es ausschließlich in Fulda zu nennenswerten Vorkommnissen. Neben einer weiteren Schlägerei in der Löherstraße wurden drei Gesetzesverstöße festgestellt – einmal gegen das Waffen-, einmal gegen das Betäubungsmittelgesetz. 37 Personen mussten von einem Sanitätsdienst behandelt werden, die Ursachen reichten von medizinischen Notfällen bis zum übermäßigen Alkoholgenuss. Sechs Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Kind wurde kurzzeitig als vermisst gemeldet, konnte aber kurz darauf wieder an seine Eltern übergeben werden. Und bis zum gestrigen Montagabend musste die Polizei zwei Personen zur Ausnüchterung mit aufs Revier nehmen.

Insgesamt waren am Rosenmontag inklusive der Reiterstaffel und Bereitschaftspolizei 199 Polizisten im Einsatz. / jos