Raus aus Föllsch Foll? Faschingsmuffel finden Zuflucht in der Rhön – beim Skifahren am Zuckerfeld

11. Februar 2018
Rhön

Während die Narrenzeit ihrem Höhepunkt entgegen strebt, widmen sich andere einer nicht weniger netten Freizeitbeschäftigung, dem Skifahren. In der Rhön geht’s noch. Wir waren am Fastnachtsamstag am Zuckerfeld am Fuße der Wasserkuppe.

Von unserem Redaktionsmitglied Alexander Gies

Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt, der Schnee, zum Großteil künstlich erzeugt, ist pulvrig. An manchen, etwas abseits gelegenen Stellen schauen ein paar Grasbüschel durch, aber der Ski läuft gut. Leider steht nur die Hauptpiste zur Verfügung, links und rechts die Pisten rund um den Wald und auf der anderen Seite durch den Wald und die große Wiese runter sind leider gesperrt. Das ist schade, aber was will man machen? Am besten macht man das Beste draus.

Das fällt leicht, weil es Spaß macht, den Hang runterzusausen. An diesem Nachmittag ist nicht viel los. Väter mit Kindern, Snowboard-Trupps. Abends zum Flutlicht ab 18 Uhr nimmt der Betrieb noch mal zu. Dann gilt die Flutlicht-Karte. Bis 22 Uhr leuchtet das Flutlicht und rollt der Lift. Ski- und Snowboardfahrer halten sich die Waage. Der funpark lockt viele an. Für den reibungslosen Pistenspaß sorgt die Familie Jörges. Ob am Lift, an der Kasse, beim Skiverleih oder in der warmen Pistenstube: Überall blickt dem Skifahrer eines der typischen Jörges-Gesichter entgegen. Ein richtiger Familienbetrieb. Das ist sehr sympathisch. Hier kommt man gerne hin.

Harald Jörges hofft, dass der Schnee, der am Faschingssonntag fallen soll, die Auflage so erhöht, dass er die beiden anderen Pisten aufmachen kann. Neben den gut präparierten Pisten, der familiären Atmosphäre und der beleuchteten Piste sprechen der gut geführte Skiverleih und die gemütliche Zuckerfeldstube für einen Besuch in Obernhausen. Und wer am liebsten vor Fasching flieht, der weiß jetzt auch, wohin.

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