Rettungshubschrauber „Christoph 28“ hebt fast viermal pro Tag von Fulda ab

18. Juli 2017
Fulda/Gießen

Zu 1330 Einsätzen startete der ADAC Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber „Christoph 28“ aus Fulda im Jahr 2016. Dies geht aus einer Statistik des Regierungspräsidiums (RP) Gießen hervor, das für die Durchführung der Luftrettung hessenweit verantwortlich ist.

Laut dem RP-Jahresbericht hoben die Rettungs- und ein Intensivtransporthubschrauber im vergangenen Jahr in Hessen insgesamt 5466 Mal ab, um eine schnelle Notfallversorgung nach Unfällen oder akuten Erkrankungen zu gewährleisten. Damit ist nach RP-Angaben im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang der Einsatzzahlen um etwa ein Prozent zu verzeichnen.

Von den Luftrettungszentren in Kassel, Frankfurt, Fulda und Gießen aus flogen die „Retter aus der Luft“ durchschnittlich insgesamt 15 Einsätze pro Tag. Der in Fulda stationierte „Christoph 28“ flog im Jahr 2016 insgesamt 1330 Einsätze, hatte also durchschnittlich 3,6 Einsätze pro Tag. Das teilte das RP auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Von den 1330 Flügen waren 82 Fehleinsätze.

„Die Leistungsfähigkeit des hessischen Luftrettungswesens kann sich sehen lassen“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Besonders in ländlichen Gebieten seien die mit Notarzt, Rettungsassistent und medizinischer Ausrüstung bestückten Hubschrauber nicht mehr wegzudenken. „Sie garantierten sofortige Hilfe und könnten daneben auch beim Patiententransport über längere Strecken eingesetzt werden.“

Rettungshubschrauber „Christoph 28“ hebt fast viermal pro Tag von Fulda ab

Bei den Einsätzen der Rettungshubschrauber standen den RP-Angaben zufolge unverändert die traumatologischen und internistischen Ursachen im Vordergrund. Erfreulich sei, so Ullrich, dass die Fehleinsätze im Jahr 2016 um rund 15 Prozent auf 422 abgenommen haben.

2015 hatte der ADAC Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber „Christoph 28“ aus Fulda insgesamt 1337 Einsätze. Häufigster Einsatzgrund war auch für „Christoph 28“ die Primärversorgung bei internistischen und neurologischen Notfällen. 2014 hatte der Fuldaer Rettungshubschrauber 1322 Einsätze geflogen. / sar

Alle Hände voll zu tun: ADAC-Hubschrauber „Christoph 28“ hob 1337-mal von Fulda aus ab

Der ADAC hatte 2015 alle Hände voll zu tun. Alleine von Fulda aus startete er 1337 Hubschraubereinsätze. Dabei versorgte das Rettungsteam 1256 Patienten.