Flammeninferno in Dipperz: 500 Feuerwehrleute vor Ort – Woide kündigt Nachforschungen an – Im Werk wurde nicht gearbeitet

18. November 2015
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DIPPErZ

Es ist der zweite große Sägewerkbrand innerhalb weniger Monate in der Region. In Dipperz verschwand das Feuerstein-Werk in einem Flammeninferno. Den Gemeindebrandinspektor wundert es, dass der Brand ausgebrochen ist.

Als die Feuerwehr um kurz vor 20 Uhr am Freitagabend in Dipperz eintraf, brannte das Sägewerk Feuerstein schon lichterloh. Der schein des Flammeninfernos war am pechschwarzen Himmel zu dieser Zeit bis nach Hünfeld zu sehen. Am späteren Abend waren um die 500 Feuerwehrleute vor Ort.

Ihr Ziel: Ein kontrolliertes Abbrennen sowie das Übergreifen der Flammen auf den Rest des Sägewerks verhindern. Etwa die Hälfte des Werkes stand am späten Abend in Brand, berichtet unser Video-Reporter. Laut ersten Informationen ist das Feuer direkt im Sägewerk ausgebrochen.

Am Freitag keine Arbeit

Noch ist die Brandursache unklar. Dass das Feuer ausgebrochen ist, sei allerdings merkwürdig, sagte Gemeindebrandinspektor Martin Rühl aus Dipperz. „Am Freitag wurde in dem Werk gar nicht gearbeitet. Lediglich Reparaturen wurden erledigt.“

Der Bürgermeister von Dipperz, Klaus-Dieter Vogler, war durch die Sirenen der Feuerwehrautos auf das Flammeninferno aufmerksam geworden. „Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich den Brand sofort.“

Wasser mit Güllefässern transportiert

Auch Landrat Bernd Woide machte sich ein Bild von dem Brand. „Man muss dem nachgehen, dass in kurzer Zeit in zwei Sägewerken der Region Brände ausgebrochen sind.“, sagte rund erinnerte damit an den Brand im Juli in Hainzell. Woide dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.

Diese hatten Unterstützung vom THW erhalten. Oliver Renz, Technischer Berater Bau des Ortsverbandes Hünfeld, war auf Anforderung der Technischen Einsatzleitung zur Einsatzstelle gefahren. Daneben griffen Landwirte den Einsatzkräften unter die Arme. Sie transportierten Wasser, dass die Feuerwehr aus der Wanne gepumpt hatte, in Güllefässern zum brennenden Sägewerk. / sps, vn

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