Ruhige und friedliche Silvesternacht in Osthessen

01. Januar 2018
Region

Tausende Menschen haben in der Nacht zu Montag in der Fuldaer Innenstadt und im Umland den Jahreswechsel gefeiert. Aus Sicht der Polizei und der Feuerwehr verlief die Nacht vollkommen ruhig.

„Weil sehr viel getrunken wurde, mussten wir den einen oder anderen Volltrunkenen zum Arzt oder nach Hause bringen“, erklärt das Polizeipräsidium Osthessen auf Nachfrage. Alles in allem sei die Nacht jedoch sehr ruhig gewesen.

Lediglich in Hünfeld habe sich ein Pärchen heftig gestritten. Ein anderer Mann sei dazwischengegangen, um den Streit zu schlichten, geriet daraufhin, mit dem anderen Mann jedoch in Streit. Der Schlichter wurde mit einem Messer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. „Das Pärchen hat sich schließlich aber wieder vertragen“, sagte die Polizei.

Und auch die Feuerwehr in Fulda hatte eine ruhige Silvesternacht. „Es gab lediglich einen kleinen Hecken- und einen kleinen Mülleimerbrand. Mehr ist in und um Fulda nicht passiert“, erklärte einer der Feuerwehrleute auf Nachfrage.

Ruhige und friedliche Silvesternacht in Osthessen

In einem Alsfelder Ortsteil hingegen kam es gegen 3.30 Uhr zu einer schweren Körperverletzung, bei der drei Tatverdächtige aus dem Vogelsbergkreis im Alter zwischen 18 und 25 Jahren einen 55-jährigen Mann körperlich angingen.

Der Geschädigte wurde durch den Angriff so heftig verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Da bei allen drei Tatverdächtigen Alkohol im Spiel war, wurden jeweils Blutentnahmen durchgeführt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, so dass auch in diesem Zusammenhang mögliche Zeugen gebeten werden, sich bei der Alsfelder Polizei unter Telefon (06631) 9740 zu melden.

Ruhige und friedliche Silvesternacht in Osthessen

In Frankfurt sei es laut Polizei überwiegend friedlich verlaufen. „Das Sicherheitskonzept für Frankfurt ist aufgegangen“, meinte ein Sprecher der Polizei. In Spitzenzeiten hätten rund 5000 Menschen im Sicherheitsbereich gefeiert. Zum Konzept hatten eine feuerwerksfreie Zone und Einlasskontrollen am Main gehört. Auf dem Römer in der Innenstadt seien zwischen 2000 und 3000 Menschen gewesen. / lai, dpa