Schlaufuchs-Skischultag: 150 Kinder machen Hessens höchsten Berg unsicher

04.02.2017
Wasserkuppe

Strahlender Sonnenschein am Vormittag, leichte Bewölkung am Nachmittag – alles in allem wunderbare Bedingungen für den zweiten Schlaufuchs-Skischultag auf der Wasserkuppe. Und 154 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren haben die Chance genutzt, um ihre ersten Versuche auf den langen Brettern zu absolvieren.

Amalia (6) aus Wüstensachsen ist eigentlich schon ein alter Hase auf Skiern. Als großer Schlaufuchs-Fan konnte sie sich den Skischultag auf der Wasserkuppe dennoch nicht entgehen lassen. Zum ersten Mal auf Skiern standen dagegen Lars (6) und Lisa (5) Friedrich aus Gießen. „Wir haben von Verwandten aus Reulbach vom Skischultag erfahren“, erklärt Papa Kai (43). „Wir dachten, das ist eine schöne Gelegenheit für die Kinder, das Skifahren zu lernen. Und es macht wirklich einen Riesenspaß.“ Lars darf sogar für FZ-Videomann Joscha als „Kamerakind“ fungieren. Er trägt bei seinen Skiversuchen eine kleine Kamera um die Brust, die seine Fahrt aufzeichnet.

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Die Skilehrer der beiden Skischulen Märchenland und Erste Profi-Skischule Rhön haben an diesem Tag alle Hände voll zu tun. Acht Kurse mit je etwa 20 Kindern lernen heute das Skifahren. Ganz langsam werden sie an den Wintersport herangeführt. Erstmal geht es auf nur einem Ski den Hang hinab, damit die Kinder ein Gefühl für die Bretter bekommen. Auch das Aufstehen will gelernt sein. Denn wer noch nicht sicher auf Skiern unterwegs ist, fällt auch schon mal hin. Das ist aber nicht schlimm, schließlich ist der Schnee weich. Aber mit den langen Brettern wieder auf die Beine kommen, das ist gar nicht so einfach. Doch die Kinder haben den Bogen schnell raus.

„Pizza“ und „Pommes“

Deshalb wird gleich auch der zweite Ski angezogen. „Pizza“ und „Pommes“ schallt es jetzt über den ganzen Übungshang. Was soll das denn heißen? Amalia weiß Rat. „Pommes ist so“, sagt die Sechsjährige und stellt ihre Skier parallel zueinander. „Und Pizza geht so.“ Die Skier stellt sie zu einem nach vorne geschlossenen Dreieck auf. „Pommes“ heißt also fahren und „Pizza“ bremsen. Das üben die Skilehrer jetzt mit ihren kleinen Schülern: ein Stückchen „Pommes“, dann wieder „Pizza“. Bis zum Ende des Hanges. Aber aufpassen, niemanden umfahren, denn auf dem Übungshang ist ganz schön was los.

Aber nicht nur dort: Vor der Märchenwiesenhütte hat der Schlaufuchs eine große Leinwand mit Winterlandschaft aufgebaut. Immer wieder begrüßt er dort seine kleinen Freunde und stellt sich mit ihnen zu einem Foto auf. Und in der Märchenwiesenhütte selbst ist eine Buttonstation aufgebaut und es gibt Bilder vom Schlaufuchs und seinen Freunden zum Ausmalen. So macht das Aufwärmen nach der Kälte draußen doch gleich doppelt Spaß. / sko

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