Entschärfung gefährlicher Kreuzung erst verschoben – und dann gestrichen?

14. November 2017
Petersberg

Eigentlich hätte die gefährliche Kreuzung Rhönbergstraße/Propsteistraße/Landwehr in Petersberg schon im Sommer mit einer Ausbuchtung entschärft werden sollen. Das musste nun verschoben werden. Wird die anvisierte Entschärfung sogar ganz gestrichen werden?

Die SPD hatte schon vor gut einem Jahr gefordert, dass dort etwas geschehen müsse. Denn für Verkehrsteilnehmer aus der Propsteistraße ist die Kreuzung schlecht einsehbar, und Autofahrer aus der Landwehr müssen teils lange warten, bis sie abbiegen können. Zudem hat der Verkehr zugenommen, seit die Autobahn-Anschlussstelle Fulda-Mitte geöffnet und die Alte Ziegelei als Wohngebiet beliebter wurde.

In den vergangenen Jahren war es an der Kreuzung immer wieder zu Unfällen gekommen – meist blieb es bei Blechschäden. Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen (CDU) präsentierte im Frühjahr eine Lösung: In der Rhönbergstraße solle eine Ausbuchtung installiert werden. Autofahrer, die aus Richtung Stöckels oder Margretenhaun kommen, hätten dann nicht mehr in vollem Tempo durch die Straße huschen können.

Doch weil der Abwasserverband Fulda erst Kanalsanierungsarbeiten in der Rhönbergstraße durchführen muss, wurde die Entschärfung mit einer Ausbuchtung verschoben. Wann diese Arbeiten losgehen sollen und warum auf der von Hessen Mobil frisch gemachten Straße dann die Ausbuchtung vielleicht gar nicht mehr nötig ist (und sie deshalb möglicherweise gestrichen werden könnte), lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie im E-Paper. / kir