Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

15. Januar 2017
Fulda

Im Stadtschloss gibt es in der zweiten Januarhälfte wieder viele kulturelle Sahnestücke aus den Bereichen Musik, Tragödie und Komödie. Am 17. Januar geht es los.

Tickets für alle Veranstaltungen sind im Bürgerbüro, Schlossstr. 1, und im Theaterbüro, Schlossstr. 5, Telefonnummer: (0661) 1021483 oder online erhältlich. Wegen einer internen Mitarbeiterveranstaltung bleibt das Theaterbüro am kommenden Dienstag, den 17. Januar geschlossen.


Dina Ugorskaja und das Dogma Chamber Orchestra (17. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: Mayntz/Schuh

Am 17. Januar treffen die russische Pianistin Dina Ugorskaja und das dogma chamber orchestra am 17. Januar aufeinander. Im Fürstensaal des Stadtschlosses spielen sie Mozarts C-Dur Konzert KV 415. Das 2004 gegründete Konzertorchester, dass ohne Dirigenten im Stehen spielt, perfekt von der promovierten Musikerin Ugorskaja unterstützt.

Zigeunerbaron (18. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: von Traubenberg

Die 1885 in Wien uraufgeführte Operette von Johann Strauß handelt von dem ungarischen Exil-Heimkehrer Sándor Bárinkay. Der hat nicht nur Großteile seiner Ländereien verloren und ist unstandesgemäß verliebt, er muss auch noch mit einem Schloss voller Zigeuner fertig werden.

Unter der musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen und der Regie von Frank Bernd Gottschalk kann sich das Publikum auf große Arien, Ensembleszenen und stimmungsvolle Chöre einstellen.

Das Stück beginnt um 20 Uhr, die Spieldauer von 2 Stunden und 45 Minuten beinhaltet eine Pause.

Don Quijotte: 19. Januar

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: Baraniak

400 Jahre nach dem Tod von Miguel Cervantes ist dessen Abenteurfantasie ab 20 Uhr im Schlosstheater Fulda zusehen.

In dem Stück beschließt ein verarmter spanischer Edelmann (Götz Otto) in die Welt hinauszuziehen und gegen das Unrecht zu kämpfen. So es wie die Figuren seiner geliebten Ritterromane auch tun. Auf seiner Reise verliebt sich Don Quijote (wie er sich jetzt selbst nennt) nicht nur in ein einfaches Bauernmädchen (Alexandra Kamp), sondern bekommt mit Sancho Panza (Karsten Kramer) auch noch einen kleinen Begleiter zur Seite gestellt.

Regie und Bühnenfassung stammen von Michael Bogdanov.

Doch lieber Single?! (21. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: Dettmann

„Gibt es ein (Liebes-) Leben nach der Heirat?“ und „Wann hat die Liebe angefangen aufzuhören?“ – diese Fragen stellt sich Regisseurin Amina Gusner in „Doch lieber Single?!“

Zwei Paare erwarten sich Hilfe von Paartherapeut und Muttersöhnchen Rüdiger erwarten: Bei Wolfgang und Vera, beide um die 50, ist nicht erst gestern die Luft raus aus der Beziehung: Sie will Nähe, Transparenz und Romantik, er am liebsten seine Ruhe. Gabi und Frank – Anfang 30, seit etlichen Jahren zusammen – haben ein anderes Problem: Ihre extrem Allergie-geplagte dreijährige, nervende Tochter. Oder liegt doch alles daran, dass Gabi immer bestimmt, Frank immer kuscht und beide mit dem Waschlappen Frank unzufrieden sind?

Die Gespräche der zwei Pärchen mit dem Therapeuten werden unter der musikalischen Leitung von Andreas Peschel mit unsterblichem Hits bei dem größten Thema der Menschheitsgeschichte begleitet: Der Liebe und ihrem Verfallsdatum.

Das Stück beginnt um 20 Uhr.


Die Wunderübung (24. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: privat

Weniger Musik, weniger Paare, genau soviel Drama: Auch im Stück von Regisseur Daniel Glattauer geht es zur Paartherapie.

Joana und Valentin haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen. Die Beziehung: Am Tiefpunkt. Die Stimmung im Therapieraum: eisig. Dabei hat Joana hat eine ganze Menge über Valentin zu sagen, und der muss sich verteidigen und schießt treffsicher zurück. Doch da Joana immer schon vorher weiß, was ihr Ehemann sagen will, sorgt sie mit einem Redeschwall dafür, dass er oft gar nicht erst zu Wort kommt.

Der Therapeut versucht, mit Übungen und Tricks das Eis zu brechen - vergeblich. Erst als ein Anruf seiner Gattin ihn selbst aus dem Gleichgewicht wirft, bricht die Kruste auf: Der Therapeut hat das wesentlich interessantere Ehedrama.

Bekannte Klischees von Frauen, die nicht zuhören und ständig reden, von Männern, die nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen und der Reue darüber, von Therapeuten, die ihrer Klientel nicht gewachsen sind, sie alle werden hier genüsslich, feinfühlend ironisch, fast zärtlich aufgefächert.

Das Stück beginnt um 20 Uhr.


Der letzte der feurigen Liebhaber (26. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: Dettmann

Barney Cashmans erotische Erfahrungen beschränken sich nahezu ausschließlich auf eine monogame, bislang 23-jährige Ehe mit seiner grundanständigen Highschool-Freundin Helma. Jetzt, im Alter von 47 Jahren, möchte der Familienvater und Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants endlich seinen Horizont erweitern und – ist es Torschlusspanik oder männliche Emazipation? – einmal im Leben etwas Aufregendes erleben.

Möglicherweise ist der Schauplatz der von ihm geplanten Seitensprünge ungünstig gewählt – entschließt sich Barney doch, die Wohnung seiner penibel ordentlichen Mutter zu nutzen.Oder es liegt an der Damenwahl – zur Auswahl stehen: die forsche, Affären-gestählte Elaine, die neurotischen Schauspielerin Bobbi und Helmas abgrundtief deprimierte Freundin Jeanette.

Die Zuschauer erleben in dem 1969 in New York uraufgeführten Stück einen linkischen Verführungsversuch dem anderen und amüsieren sich prächtig über Barneys grandioses Scheitern als wirklich allerletzter der feurigen Liebhaber.

Die Komödie aus der Feder des amerikanischen Unterhaltungs-Großmeisters Neil Simon begeistert das Publikum heute wie damals durch aberwitzige Dialoge, Situationskomik und genau jene Prise menschlicher Tragik, die einer wirklich guten Komödie zugrunde liegen muss.

Das Stück beginnt um 20 Uhr.


Das doppelte Lottchen (26. Januar)

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Foto: Metzner

Generationen von Kindern haben den Kästner-Roman „Das doppelte Lottchen“ nicht nur wegen des spannenden Inhalts, sondern auch wegen Kästners faszinierendem Einfühlungsvermögen in die Psyche seiner jungen Hauptfiguren ins Herz geschlossen.

Die Ausgangslage sollte bekannt sein: Zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wussten, stehen sich plötzlich in einem Ferienheim gegenüber und müssen feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch der einzige Unterschied.

Die beiden Mädchen beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien.

Das Stück beginnt um 15 Uhr.


Rolston String Quartet (29. Januar)

Schlosstheater Fulda bietet vielfältige zweite Januarhälfte

Foto: Zhang Photography

Das mehrfach preisgekrönte 2013 in Kanada gegründete Rolston String Quartet trat bereits in den USA und Europa auf. Wichtige künstlerische Impulse erhielt es von seinen Mentoren James Dunham (Cleveland Quartet), Norman Fischer und Kenneth Goldsmith. Das Rolston String Quartet gastiert in Fulda im Rahmen seiner Europatournee. Benannt hat sich das Quartett nach dem kanadischen Geiger Thomas Rolston.

Die Besetzung:

Luri Lee - Violine

Jeffrey Dyrda - Violine

Hezekiah Leung - Viola

Jonathan Lo - Violoncello

Die Aufführung findet um 17 Uhr im Fürstensaal statt.

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