Interesse an Extrem-Tour steigt: Tausende Starter trotzen in der Rhön dem Regen

06. Juni 2017
Bimbach/Region

Für den Teilnehmerrekord hat es zwar auch wegen der schweren Regenfälle nicht gereicht, aber dennoch trotzten 5432 Radfahrer bei Rhön-Rundfahrt und Rhön-Radmarathon dem schlechten Wetter.

„Dass es aber beim Start so stark geregnet hat, hatten wir noch nicht“, sagte Wolfram Michel. Umso erfreuter präsentierte der Vereinsvorstand des ausrichtenden RSC Bimbach die Zahlen. 5432 Teilnehmer aus ganz Deutschland und Europa nahmen bei der 73./74. Rhön-Rundfahrt und dem 28. Rhön-Radmarathon teil.

„Bei gutem Wetter hätten wir den Teilnehmerrekord wohl geknackt“, schätzt Michel mit Blick auf die Anmeldezahlen. Dieser datiert aus dem Jahr 2014, damals waren – bei durchweg strahlendem Sonnenschein – 6084 Fahrer gestartet.

Wie in den Vorjahren hatten die Bimbacher 2000 Startplätze für die drei längsten Marathon-Distanzen bereitgehalten. Diese waren zu Jahresbeginn binnen weniger Stunden ausgebucht gewesen. Knapp die Hälfte dieser Fahrer nahm ab Sonntag um 6 Uhr die sogenannte Extrem-Tour und damit die Herausforderung über 258 Kilometer und rund 4700 Höhenmeter in Angriff.

Ab 7 Uhr machten sich dann auch die Starter über die 216 und 180 Kilometer langen Touren auf den Weg. Bereits am Samstag war der Startschuss für verschiedene Strecken zwischen 52 und 156 Kilometer Länge sowie für die Familien- (20 Kilometer) und zwei Mountainbike-Touren (40/68 Kilometer) gefallen.

Wer am Samstag die 156-Kilometer- und am Sonntag die Extrem-Tour bewältigte, wurde mit der Bimbach-400-Medaille geehrt. Etwa 500 bis 600 Fahrer hätten dieses Pensum absolviert, schätzte Michel. „Das Interesse steigt. Die Radfahrer suchen die Herausforderung.“ / wip