Umweltminsterin zeichnet zwei innovative Wohnbauten aus dem Kreis Fulda aus

18 oct 2016 / 17:31 H.
Fulda/Wiesbaden

Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hat die Preisträger im Wettbewerb „WOHNEN – bezahlbar, vielfältig, attraktiv“ geehrt. Unter den fünf Preisträgern sind auch zwei aus Osthessen: der Neubau der Wohnbebauung Horasbrücke in Fulda sowie der Rhönhof Tann (innovatives Wohnen im ländlichen Raum).

Lesen Sie nachfolgend die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Wortlaut:

„Wir stehen vor der Aufgabe, in Stadt und Land mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dabei unterschiedlichsten Lebensentwürfen Raum zu geben. Kostengünstiger und hochwertiger Wohnraum, die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der Klimawandel sind zentrale Themen, mit denen wir uns auseinanderzusetzen haben.“

„Mit dem Wettbewerb „WOHNEN – bezahlbar, vielfältig, attraktiv“ haben wir innovative Wohnbauten in Hessen gesucht, die beispielhafte Lösungen aufzeigen. Ich freue mich, dass so viele Beiträge eingegangen sind, die sowohl übertragbare Ideen als auch mutige Experimente zeigen“, sagte Priska Hinz, Ministerin für Stadtentwicklung, anlässlich der Preisverleihung. Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt des Umwelt- und des Finanzministeriums.

Beworben hatten sich insgesamt 37 Projekte. Fünf von ihnen erhielten heute im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt eine Plakette, die am Bauwerk befestigt werden kann, und ein Preisgeld, das den ausgezeichneten Projekten zu Gute kommen soll. Zwei weitere Projekte erhielten eine Anerkennung in Form einer Urkunde. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wurde von der Firma Rinn Beton- und Naturstein und der Firma Dyckerhoff zur Verfügung gestellt. Beide Unternehmen setzen sich für nachhaltiges Bauen ein.

Der Wettbewerb richtete sich an private und öffentliche Bauherren, Architekten, Ingenieure, Planer sowie an Unternehmen. Eingereicht wurden sowohl Neubau- als auch Umbau- und Modernisierungsprojekte mit Miet- oder Eigentumswohnungen, darunter Mehrfamilien­häuser im Geschosswohnungsbau, Häusergruppen in Siedlungen, Wohn- und Geschäftshäuser mit gemischter Nutzung sowie Wohnprojekte in bislang gewerblich genutzten oder in ehemals leer stehenden Gebäuden.

Beteiligt haben sich Architekturbüros, öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, gemeinschaftliche Wohnprojekte, Genossenschaften, Studentenwerke, Bauträger, Privatleute und Stiftungen – also viele Akteure, die am Wohnungsmarkt aktiv sind. Die Bewerbungen stammen aus allen hessischen Landesteilen, sowohl aus großen, als auch aus kleineren Städten.

Die Wettbewerbsreihe „ZUSAMMEN GEBAUT“ thematisiert nicht nur das fertiggestellte Bauvorhaben, sondern immer auch den Prozess und die Akteure beim Planen und Bauen. „Dialogorientierte Herangehensweisen ab Beginn der Planungen und Kooperationen sind von besonderem Interesse für die Lösung der aktuellen Bauaufgaben. Dabei ist das Ziel, einerseits gute Architektur zu ermöglichen und andererseits den komplexen sozialen, ökologischen und ökonomischen Zusammen­hängen in den Quartieren gerecht zu werden“, machte Priska Hinz bei der Preisverleihung deutlich.

Die Wettbewerbsergebnisse fließen als gute Beispiele in die „Allianz für Wohnen in Hessen“ ein, eine Initiative des Hessischen Umweltministeriums mit institutionellen Partnern rund um den Wohnungsbau.

„Ganz besonders möchte ich hier nochmals allen Wettbewerbsteilnehmern danken, die gezeigt haben, dass der Wohnungsbau in Hessen vielfältige, attraktive und bezahlbare Lösungen bietet. Lassen Sie in Ihrem Engagement nicht nach und schaffen Sie weiterhin so viele gute Beispiele für Hessen. Denn wir alle stehen in der Verantwortung für unsere städtische Umwelt- und Lebensqualität“, betonte die Ministerin abschließend.

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