vdek-Zukunftspreis 2016: Deutsche PalliativStiftung erhält Sonderpreis

20 Okt 2016 / 12:09 H.
Berlin/Fulda

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat der Deutschen PalliativStiftung (DPS) mit Sitz in Fulda beim Zukunftspreis 2016 einen Sonderpreis verliehen. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert. Die DPS erhielt ihn für ihre Broschüre „Pflegetipps – Palliative Care“, die aktuell in 14 Sprachen zur Verfügung steht.

Die Preisverleihung fand am Dienstagabend in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin statt, wie die DPS mitteilte. In diesem Jahr wurden beim Zukunftspreis herausragende Praxisprojekte zum Thema „Alterung der Migrationsgeneration – Interkulturelle Versorgungskonzepte für eine sich verändernde Seniorengeneration“ ausgezeichnet.

Lesen Sie den weiteren Wortlaut der Presseerklärung: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die erste Generation mit Migrationshintergrund kommt jetzt ins Alter und es zeigen sich zunehmend sprachliche und kulturelle Barrieren im Bereich der Pflege und palliativen Versorgung.

„Es gilt die Versorgung älter werdender Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Wir müssen kultursensibler werden, die Menschen in ihren kulturellen Besonderheiten begreifen, um sie angemessen versorgen zu können“, sagt Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek und Vorsitzender der Jury.

Aus diesem Grund zeichnete vdek in diesem Jahr vier Projekte aus, die praktische Lösungsansätze für diese Herausforderungen bieten. Die Übersetzungen der Pflegetipps tragen einen wichtigen Teil dazu bei, Sprach- und Kommunikationsprobleme zu überwinden.

Die Pflegetipps der Deutschen Palliativstiftung enthalten Rüstzeug für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, die an einer nicht heilbaren Krankheit leiden. Die leichtverständliche Broschüre richtet sich an professionell Pflegende und auch an Menschen, die einen Angehörigen zu Hause in seinem gewohnten Umfeld pflegen. Sie bietet praktische Hilfe in schwerer Zeit und soll die Lebensqualität der Patienten verbessern.

Für die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DPS, Elke Hohmann, haben die Pflegetipps eine ganz persönliche Bedeutung: „Während ich meinen Vater in seiner letzten Lebensphase zu Hause begleiten durfte, hat mir diese Broschüre viel Sicherheit gegeben. Denn alle Fragen, die sich mir in den langen Nächten gestellt haben, wurden auf einfühlsame und verständliche Weise beantwortet. Mit den Übersetzungen wollen wir auch Menschen mit Migrationshintergrund diese wertvolle Unterstützung ermöglichen.“ / FZ

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