Weltmeister äußert Respekt vor Polizei – Mustafi: „Vielleicht Polizist geworden“

20. Juni 2017
Bebra/Berlin

Der osthessische Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi hat in einem Interview mit der „Berliner Morgenpost“ seinen Respekt vor der Polizeiarbeit geäußert. Die Polizei (in Fulda) zeigte sich erfreut über die Aussagen des 25-Jährigen, der gerade beim Confed Cup aktiv ist.

Auf die Frage, was er geworden wäre, wenn es als Profi nicht gereicht hätte, sagte Mustafi, dass er dann „vielleicht Polizist geworden“ wäre. Er begründet: „Ich (habe) sehr viel Respekt vor Polizisten. Die haben einen riskanten Job, mit dem sie sehr viel Gutes tun, auch wenn das nicht immer und in jeder Situation von jedem geschätzt wird.

Mustafi weiter: „Ich finde, in dem Beruf brauchst du einen starken Charakter. Denn selbst dann, wenn du jemandem etwas wirklich Gutes tust, kann es passieren, dass du von dem beleidigt und beschimpft wirst. Da muss ein Polizist cool bleiben.“ Im Interview spricht der Arsenal-Profi auch offen über seinen Glauben, den Verzicht auf Alkohol und darüber, was verhindert, dass er als Fußballstar die Bodenhaftung verlieren könnte.

Mustafi: „Sonst wäre ich vielleicht Polizist geworden“

Shkodran Mustafi sieht sich nicht als Star seiner Familie. Beim Confed Cup setzt der Moslem trotz Ramadan mit dem Fasten aus. Sotschi. Shkodran Mustafi (25) sagte einmal: „Keiner weiß, was für ein Mensch ich bin.“ Das macht neugierig.