Fürst von Isenburg im Alter von 74 Jahren gestorben

08. Mai 2018
Birstein

Franz Alexander, Fürst von Isenburg, ist tot. Wie das Fürstenhaus in Birstein am Dienstag bekannt gab, ist „Seine Durchlaucht“ am Samstag im 75. Lebensjahr gestorben.

Der am 22. Juli 1943 geborene Fürst starb „nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden“, hieß es. Die Trauerfeier findet am Samstag, 19. Mai, in Birstein statt, wo Fürst Franz Alexander in der Familiengruft seine letzte Ruhestätte finden soll.

Die Wurzeln des Fürstenhauses von Isenburg lassen sich bis ins Jahr 963 zurückverfolgen. Damit ist es eines der ältesten Adelsgeschlechter Europas. Seit dem Jahr 1517 ist Schloss Birstein, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde, die Residenz der Fürstenfamilie. Fürst Franz Alexander und seine heute 76-jährige Gemahlin Gräfin Christine von Saurma Freiin von und zu der Jeltsch, haben 5 Kinder und mittlerweile eine Schar von 14 Enkeln.

Der Verstorbene leitete seit Ende der 60er Jahre das Fürstenhaus mit seinen mehreren tausend Hektar Forst und der Landwirtschaft. In seiner Freizeit ging er der Jägerei nach. Der Fürst galt überdies als „ein richtiger Familienmensch“. Wenn Kinder und Enkel das mitten im Dorf gelegene Schloss bevölkerten, so war Franz Alexander „in seinem Element“.

Bürgermeister Wolfgang Gottlieb beschreibt den Verstorbenen als „sehr zugänglich“. Man habe mit ihm gut „auf kurzem Weg“ Projekte gemeinsam umsetzen können. / ag