Bislang 500 tote Zugvögel in Hessen auf Vogelgrippe untersucht

01. Dezember 2016
Gießen

In Hessen sind seit dem Ausbruch der Vogelgrippe Mitte November mehr als 500 verendete Wildvögel auf das gefährliche H5N8-Virus untersucht worden. Wie das Hessische Landeslabor in Gießen am Donnerstag mitteilte, wurden damit alle an den Rastplätzen der Zugvögel gefundenen Kadaver auf die hoch ansteckende Seuche getestet.

Obwohl bislang landesweit erst in drei Fällen das Virus nachgewiesen werden konnte, warnte der Landesbetrieb davor, tote Vögel in der freien Natur mit den bloßen Händen zu berühren.

Erst am Dienstag wurde in Kronberg im Taunus der Opel-Zoo geschlossen, nachdem ein toter Rosapelikan positiv auf das H5N8-Virus getestet wurde. Zuvor war der Erreger bei einer verendeten Gans in Frankfurt und bei einer Ente in Nordhessen nachgewiesen worden. Seit Montag vergangener Woche gilt in Hessen eine Stallpflicht für Geflügel. / dpa

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