FH Frankfurt entwickelt Karten für kleine Windräder

31 Mrz 2014 / 23:19 H.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Fachhochschule Frankfurt am Main hat eine Methode entwickelt, mit der die wirtschaftlichsten Standorte für Kleinwindanlagen ermittelt werden können. Das teilte die FH am Montag mit. Anhand der Methode können Standorte gefunden werden, an denen sich genehmigungsfreie Kleinwindanlagen wirtschaftlich und energetisch lohnen, wie die FH am Montag mitteilte. Diese gelten nach Angaben der FH bislang als unwirtschaftlich. Die Auswertung der Gebiete erfolgt durch ein Computerprogramm, das Winddaten und mit einem Laser gescannte Daten der Erdoberfläche verarbeitet.

«Die Methode ist gedacht für Regionen und Kommunen, die Kleinwindräder unterstützen möchten», sagte Prof. Martina Klärle der Nachrichtenagentur dpa. Gebe ein Bundesland oder eine Gemeinde eine entsprechende Windkarte in Auftrag, könne letztlich jeder Bürger prüfen, ob sich an seinem Dachfirst oder im Garten ein Anlage lohne.

Ziel ist es laut hessischem Energieministerium, Kleinwindanlagen vorrangig in Siedlungen, Industrie- und Gewerbegebieten zu ermöglichen.

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