120 Brandschutzbeauftragte tauschen sich aus

08.05.2014
Hünfeld

Zu einer der bundesweit größten Fachtagungen ihrer Art haben sich in dieser Woche 120 Brandschutzbeauftragte im Konrad-Zuse-Hotel in Hünfeld getroffen, um sich auf den neusten Stand von Technik, Wissenschaft und Vorgaben des Gesetzgebers zu bringen.

Er ist für so gut wie jeden Betrieb mit einer Fläche ab 5000 Quadratmetern vorgeschrieben und arbeitet größtenteils im präventiven Bereich: der Brandschutzbeauftragte. Trotz verschiedener Richtlinien für die Ausbildung, die mindestens 64 Lehreinheiten vorschreibt, ist der Name "Brandschutzbeauftragter" rechtlich nicht geschützt. Somit kann sich prinzipiell jeder, ob nun ausgebildet oder nicht, Brandschutzbeauftragter nennen. Aufklärung über die Neuerungen für die Brandschutzbeauftragten bot nun der "Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland" während seiner alljährlichen Fachtagung im Konrad-Zuse-Hotel.

Dabei wurde den Männer und Frauen vom Fach über zwei Tage hinweg eine große Bandbreite verschiedener Neuheiten und Produkte vorgestellt, die ihre Arbeit erleichtern sollen. Mit speziell entwickelter Software, die das Erstellen von Fluchtwegen erleichtert, über fachspezifische Literatur und simulierten Feuergeruch aus der Sprühflasche, mit dem Übungsszenarien realistischer gestaltet werden können, weckten die Veranstalter das Interesse der Besucher.

Zudem waren beide Ausstellungstage bestückt mit unterschiedlichen Fachvorträgen, die sich allesamt mit relevanten Themen dieses Bereiches beschäftigten. Dies schien beim Fachpublikum gut anzukommen: Innerhalb von zwei Tagen waren alle 120 Plätze für die Tagung belegt, erklärte Lars Oliver Laschinsky, Vorsitzender des Vereins der Brandschutzbeauftragten.

Mittlerweile findet die Fachtagung bereits seit sechs Jahren in Hünfeld statt. Unter anderem komme man wegen der zentralen Lage nach Hünfeld, da die Fachbesucher jedes Jahr aus ganz Deutschland anreisen, erläuterte der Vorsitzende weiterhin.

Wolfgang Schütz aus Kämmerzell, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, stellte besonders die "hervorragende Kooperation" mit dem Konrad-Zuse-Hotel heraus.

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