Feuerwehr Rasdorf: Nophut und Budenz als Doppelspitze wiedergewählt

Brandschützer wählen

05. Mai 2014
Rasdorf

Mit der einstimmigen Wiederwahl von Gemeindebrandinspektor (GBI) Marco Nophut und seinem Stellvertreter Ferdinand Budenz für weiter vier Jahre bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Rasdorf wurde die erfolgreiche Arbeit der beiden durch die Aktiven der Ortsteilwehren bestätigt.

In seinem Zweijahresbericht zog GBI Nophut Bilanz: Es gebe derzeit 75 aktive Feuerwehrkameradinnen und –kameraden, davon 32 aus Rasdorf, 28 aus Setzelbach sowie 15 aus Grüsselbach, berichten. Diese hatten 31 Einsätze geleistet. Schwerpunkte seien technische Hilfeleistungen, vorrangig die Beseitigung von Sturmschäden, gewesen. Zwei Brand-Alarmierungen hätten sich als Fehlalarme herausgestellt: Das Feuer sei bereits geläöscht gewesen. Besondere Bedeutung maß Marco Nophut den Lehrgängen bei und bat, sich frühzeitig verbindlich anzumelden. Sorge bereite ihm auch, dass es nur elf Atemschutzgeräteträger gebe, wobei mit den Feuerwehrkameraden Martin Krieg und Tim Titze dankenswerter Weise Personen gefunden worden seien, die sich zukünftig um den Atemschutz kümmerten.

Die Herbstabschlussübungen am Karnhof bei Setzelbach mit dem TLF 24/50 aus Hünfeld und der Wehr aus Haselstein sowie am Hof Schreiber in Grüsselbach und eine unangekündigte Übung mit verrauchter Wohnung und Personensuche hätten einen guten Ausbildungsstand gezeigt. Für das Problem der fehlenden zentralen Wasserversorgung, das sich bei zwei Übungen zeigte, suche man nach einer Lösung. Der Gemeindebrandinspektor dankte der Gemeinde Rasdorf für die Finanzierung des Digitalfunks, der Hilfsmittel zur Verkehrsabsicherung und die Generalüberholung der Tragkraftspritze in Grüsselbach.

"Die Tagesalarmbereitschaft in Rasdorf ist zurzeit sichergestellt", sagte Nophut. Künftig sollten aber auch die Einsatzabteilungen Grüsselbach und Setzelbach mit alarmiert werden. Der Gemeindejugendfeuerwehrwart David Reinmold zeigte sich mit der Nachwuchsentwicklung zufrieden und bezeichnete die 15 Prozent Zuwachs und den Schulungsaufwand von 2700 Stunden als absolut herausragendes Ergebnis im Landkreis Fulda.

Bürgermeister Jürgen Hahn (CDU) dankte den Aktiven für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung und betonte, dass die Gemeinde auch künftig finanzieren werde, was die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde nötig hätten. Zukünftige Projekte seien der Umbau der alten Schule in Grüsselbach zum Feuerwehrgerätehaus, der mit 50 000 Euro inklusive Eigenleistung angesetzt sei. Der Landkreis Fulda werde das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 2500 Euro unterstützen. Hahn bat die Feuerwehen um Unterstützung bei der 1200-Jahrfeier in Grüsselbach, das gemeinsam mit Setzelbach (850 Jahre) im nächsten Jahr die Freiherr- vom-Stein-Plakette verliehen bekommt.

Stellvertretender Kreisbrandinspektor Bernd Schädel sagte, eine gute Ausbildung und regelmäßige Leistungsübungen sowie der Bedarf- und Entwicklungsplan ebenso wichtig seien wie eine gute Kameradschaft und Verlässlichkeit. In seinem Ausblick wies GBI Marco Nophut auf die auf vier Jahre geänderte Wahlperiode hin.

Herbert Wingenfeld von der Setzelbacher Wehr erhielt aufgrund seiner großen Verdienste um die Entwicklung des Feuerwehrwesens die St. Florians - Medaille in Silber am Band nebst Ehrenurkunde. Das Goldene Brandschutzabzeichen in Gold am Bande wurde Siegfried Ritz vom Hessischen Ministerpräsidenten verliehen.
Auch andere Feuerwehrleute wurden ausgezeichnet: Seit 30 Jahren ist Hermann-Josef Wingenfeld in der FFW Setzelbach aktiv, vier Jahrzehnte ebgagiert sich Edmund Münkel in der FFW Rasdorf. Außerdem wurde in der Zusammenkunft David Reinmold zum Brandmeister und Marco Nophut zum Hauptbrandmeister befördert.

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