Fotogalerie: Andrea Abel ist neuer Gaalbernschaude in Hünfeld (mit Video)

12. November 2017
Hünfeld

Die Fünfte Jahreszeit hat am Samstag um 11.11 Uhr auch in Hünfeld begonnen: Die Narren aus Kernstadt und Stadtteilen haben sich am Samstagmorgen zum Auftakt der Fastnachtssaison im Rathaus versammelt. Dabei stellte die Hünfelder Karnevalsgesellschaft (HKG) den neuen Gaalbernschauden vor:

Es ist Andrea Abel, Justizvollzugsbeamtin und Stadtverordnete aus Hünfeld. Damit werden die Jecken also in dieser Fastnachtskampagne von der 53-Jährigen angeführt. Andrea Abel startete indes am Samstag standesgemäß in ihr neues Amt und begeisterte mit viel guter Laune, Esprit, markigen Sprüchen – und mit einem närrischen Lied, das die Hünfelder in der kommenden Zeit sicher häufiger zu hören bekommen werden:

„Ich bin Schaude, was kann‘s schön‘res geben?“

HKG-Präsident Michael Kubicek war sich sicher: „Andrea wird uns als neuer Schaude begeistern.“ Zuvor hatte Bürgermeister Stefan Schwenk, Chef des „Kompetenzzentrums für Narreteien aller Art“ im Rathaus, auf die Fastnacht eingestimmt: „Ein ganzes Jahr haben wir wieder hinter uns gebracht, hoffentlich haben wir nicht zu viel Mist gemacht.“

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Schwenk würdigte in seiner Rede außerdem den Ersten Stadtrat Theo Flügel und freute sich auf das neue Duo „Stefan und Stefan“ mit Stefan Schubert als neuem Ersten Stadtrat. Kubicek stellte anschließend das neue Motto der HKG vor: „Bos hitt net gett, gett moarn“. Mit dreifach donnerndem „Gaalbern hinein“ gab es außerdem kleine Seitenhiebe auf Föllsch Foll und Kommentare zur Bundespolitik. „Der Karneval zeigt uns, wie es geht: wie sich jeder mit jedem gut versteht.“

Olympia-Strecke am Bahnhof?

Auch die Narren aus den Stadtteilen waren richtig gut drauf und trugen ihren Teil zur närrischen Stimmung im Rathaus bei: Bianca Schön von der Mackenzeller Karnevalsvereinigung dachte gemäß ihres Fastnachtsmottos „Olympisches Feuer“ darüber nach, die Spiele im Bobfahren auf der steilen Treppe zum Bahnhof zu veranstalten. Die Cowgirls und Revolverhelden vom Malgeser Carnevalsvereins brachten den Wilden Westen in den Rathaussaal und gaben sich musikalisch.

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