Interessengemeinschaft wehrt sich gegen Windpark

22. Juli 2014
Buchenau

Die Pläne zweier Unternehmen, in Privatwäldern in Buchenau Windkraftanlagen zu errichten, stoßen auf heftigen Widerstand in dem Eiterfelder Ortsteil. Jetzt hat sich die „Interessengemeinschaft gegen Windpark Forst Wilmowsky-Rotenhan“ gegründet.

Die Buchenauer wehren sich gegen die Pläne von AboWind und der SynEnergie, in den Privatwäldern Rotenhan und von Wilmowsky acht beziehungsweise zwölf Windkraftanlagen zu errichten. „Wir brauchen und wollen keine Windräder in unserem Ort“, macht Stefan Eibich von der neu gegründeten Interessengemeinschaft (IG) deutlich.

Noch ist unklar, ob die Flächen rund um Mahnberg, Dicker Berg und Hauberg in die zweite Offenlegung des Regionalplans aufgenommen werden, die beiden Investoren sind jedoch zuversichtlich. „Dann wird aus Buchenau ein Industriegebiet“, fürchtet etwa Judith Bock. Zwar wendet sich die IG nicht grundsätzlich gegen die Energiewende, Buchenau sei jedoch nicht geeignet für einen Windpark.

Die Buchenauer führen mehrere Argumente dagegen ins Feld: Zum einen werde das Landschaftsbild und die Natur durch Windräder zerstört, Immobilien verlören an Wert, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Lärm, Schattenschlag und Infraschall seien zu befürchten. Auch der Bedrohungseffekt durch die Größe der Anlagen sei nicht von der Hand zu weisen.

„Wir werden uns als IG jetzt erst einmal sortieren, wir werden recherchieren und sehen, wie wir die Pläne in Buchenau kippen können“, unterstreicht Eibich. / Kürzel von Sabrina Mehler?