Konrad-Zuse-Schule kürt die zwei besten Debattanten

15. Februar 2014
Hünfeld

Sollen Lehrer zu schulischen Zwecken mit ihren Schülern über soziale Netzwerke kommunizieren dürfen? Um diese Frage drehte sich das Finale von "Jugend debattiert" an der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld. Nils Engelhardt und Marleen Krick überzeugten die Jury mit ihren Argumenten.

Das Klassenzimmer der Konrad-Zuse-Schule war voll besetzt. Doch davon ließen sich die vier Debattanten Nils Engelhardt (17), Daniel Dräger (16), Marleen (19) und Adrian (16) Krick nicht aus der Ruhe bringen. Auf das Finale hatten sie sich schließlich gut vorbereitet. "Bei der Frage um die es in der Debatte ging, war es gar nicht so einfach, Argumente zu finden. Ich habe mich ein wenig im Internet erkundigt", sagt Daniel Dräger aus Burghaun. Zahlen, Daten und Fakten nannten die Schüler, um ihre Argumente zu untermauern – und die Jury zu überzeugen.

Am besten gelang das Nils Engelhardt aus Hünfeld. "Du bist im freien Gespräch gut auf die anderen eingegangen und hattest ein tolles Ausdrucksvermögen", wurde der 17-Jährige gelobt. Nun heißt es für Nils erneut: recherchieren und vorbereiten. Denn am 27. Februar tritt er beim Regionalfinale von "Jugend debattiert" im Hünfelder Rathaus an.

Mit dabei sein wird auch Marleen Krick aus Fulda. Sie ist die zweite Schulsiegerin der Konrad-Zuse-Schule. Bei der Debatte gestern bildete die 19-Jährige ein Team mit ihrem Bruder Adrian. "Es war das erste Mal, dass wir zusammen debattiert haben. Ich glaube, wir können gut aufeinander eingehen. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass ich den zweiten Platz mache", berichtet Marleen. Bei Nils Engelhardt war die Freude ebenfalls groß: "Es ist super, eine Runde weiter zu sein. Ich habe bei dem Wettbewerb viel gelernt." / so