Last Border Patrol mit Jugendlichen
aus den USA und Deutschland

09.04.2014
Point Alpha

Last Border Patrol: In einer Feier wurde auf Point Alpha an den letzten Dienst-Tag der amerikanischen Soldaten am Grenzbeobachtungspunkt Point Alpha vor 24 Jahren erinnert. Bei der Zeremonie wurde das Sternenbanner an die Point Alpha Stiftung übergeben.

Vertreter der US-Armee, des Konsulats der Vereinigten Staaten in Frankfurt am Main sowie US-Schüler aus Wiesbaden sowie Schüler aus Thüringen und Hessen waren zu der Veranstaltung gekommen. An der Fahnenzeremonie, Übergabe der US-Flagge an die Point Alpha Stiftung, waren von US-Seite Colonel Sergeant Major David S. Davenport Sr., Verbindungsoffizier Anne Adams und Jeffrey M. Hill vom US-Konsulat beteiligt. Direktor Volker Bausch begrüßte die Gäste im Namen der Point Alpha Stiftung und nahm die US-Flagge von Colonel Hensley entgegen.

Ein zentraler Teil der Begegnung auf Point Alpha ist die Gedenkstättenführung durch das US-Camp und über das Gelände an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. An drei Standorten lernten die gemischten Schülergruppen Zeitzeugen kennenlernen und hatten Gelegenheit, ihnen Fragen stellen. Auf dem US-Beobachtungsturm empfingen Steven Steininger und Vern H. Croley III. die Schülergruppen. An der ehemaligen Grenzschranke vor dem US-Camp erwartete sie Berthold Jost, der ehemalige Bürgermeister von Rasdorf, und am DDR-Beobachtungsturm konnten die Schüler Klaus Tiller aus der thüringischen Ex-Grenzstadt Geisa kennenlernen.

Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit, gemeinsam mit Jeffrey M. Hill und Volker Bausch im "Black Horse Inn" zum Thema "Der Fall der Mauer aus deutscher und amerikanischer Perspektive" ins Gespräch zu kommen.

Die Schüler stellten am Beginn sich, ihre Schulen und ihre jeweiligen Schulsysteme vor. Danach diskutierten sie vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die NSA über die Unterschiede und dem Gegensatz von Geheimdiensten in Diktaturen und Demokratien. Die Aussagen der Schüler verdeutlichten dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede, begründet durch die jeweilige nationale und familiäre Geschichte.

Im kommenden Jahr begeht die Point Alpha Stiftung den 25. Jahrestag der Last Border Patrol. Dies ist ein Anlass, neben der Fahnen-Zeremonie eine zweitägige Begegnung zwischen US-Schülern und den Schülern aus Hessen und Thüringen zu organisieren. / zi

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