Rund 2300 Besucher bei Wikingermarkt in Schlotzau

01. April 2015
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Schlotzau

Große Zelte auf der Wiese sind aufgespannt, vor manchen brennt ein Feuer, es duftet nach gebackenen Apfelringen. Ein Schmied formt einen Haken aus glühendem Eisen, mittelalterliche Musik erklingt, ein Gaukler zeigt waghalsige Tricks. Rund 2300 Besucher haben den Wikingermarkt in Schlotzau besucht – und tauchten ein in eine Welt vor tausend Jahren.

Taschen, Gürtel, Schmuck aus Leder, keltische und germanische Anhänger, Gewänder, Werkzeug aus Knochen: 35 Händler aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern haben beim ersten Wikingermarkt in Schlotzau ihre Waren präsentiert.

Die meisten Wikinger tummelten sich allerdings in der Taverne, denn dort sorgte Gaukler Götz von B. für Aufruhr. Der Mann mit dem Glöckchen an der Mütze und den Schuhen mit hochgezogener Spitze sieht aus, als sei er wahrhaft dem Mittelalter entsprungen. Das Publikum zeigte sich bei seinen Jonglier- und anderen waghalsigeren Künsten begeistert.

Die kleinen Besucher konnten beim Zinngießen und Schnitzen die Zeit der Wikinger erleben. Doch Höhepunkt war die Feldschlacht am Sportplatz, bei der Männer aufeinander los stürmten. Ausgestattet mit Rüstung und Schwert kämpften die Mannen um den Sieg.

Mitten im Schlachtgetümmel geschah allerdings Unerwartetes: Ein Kämpfer machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Die war perplex, aber begeistert und sagte Ja (Erfahren Sie hier mehr: Romantischer Heiratsantrag mitten in der Schlacht). Mit einer tollen Feuershow klang der mittelalterliche Markt aus.