Von der Theaterbühne ins Fernsehen: Lukas Dörr ist Komparse in einem Action-Thriller

07. September 2017
Morles

Seinen wohl berühmtesten Fan hat Lukas Dörr in diesem Sommer gefunden: Claude-Oliver Rudolph, Deutschlands Filmbösewicht Nummer eins, hält den Nachwuchsschauspieler für ein großes Talent. Rudolph hat den 19-Jährigen aus Morles direkt in seinen neuen Film eingebunden.

Von Kristina Marth

„Aus ihm wird was!“, ist Rudolph überzeugt. Vor wenigen Wochen drehten beide drei Tage lang zusammen nahe der belgischen Grenze. An der Seite von Rudolph, Martin Semmelrogge und Ralf Richter wird Dörr in „Breakdown Forest – Reise in den Abgrund“ als Söldner zu sehen sein. Auch wenn er „nur“ eine Komparsenrolle spielt – die Erfahrung am Set sei eine große gewesen.

Das Mitwirken an einem Film war für den 19-Jährigen aus Morles in diesem Sommer gleich die zweite Premiere. Auch auf einer richtig großen Theaterbühne hat er zum ersten Mal gestanden. Bei den Festspielen wirkte er in Dieter Wedels „Martin Luther“ als Schwertkampfpartner von Marcel Heuperman und als Statist in zahlreichen weiteren Szenen mit. Unter anderem auch als Bodyguard der Figur Tetzel, die wiederum Claude-Oliver Rudolph spielte.

Nicht nur dieser ist davon überzeugt, dass Dörr es als Schauspieler einmal weit bringen könnte. An der Schauspielschule Kassel sieht man in ihm ebenfalls Potenzial – und nahm ihn daher in den mit nur neun Personen besetzten Jahrgang 2016 auf.

Vor Publikum habe er schon in der Grundschule gern gestanden, erzählt der 19-Jährige und beginnt zu lächeln: Damals habe er seinen Klassenkameraden voller Eifer kleine Zaubertricks vorgeführt. Bis zum Abitur war er Mitglied in der Theater-AG der Wigbertschule und einer Theatergruppe. Dass das Schauspiel etwas für die Zukunft sei, hatte er eigentlich aber nicht geglaubt.

„Klar dachte ich, das wäre schon cool“, sagt er. „Ehrlich gesagt, habe ich aber nie damit gerechnet, dass ich in diesem Bereich wirklich eine Chance habe.“ Wie Dörrs Plan B aussah und mehr zur Ausbildung des 19-Jährigen lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Hünfelder und Fuldaer Zeitung sowie im E-Paper.