Der Kälte getrotzt: Tolle Stimmung beim Steinauer Faschingsumzug

11. Februar 2018
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Steinau

Lachende Gesichter, aufwendige Kostüme, tanzende, singende, feiernde Menschen – der 43ste Steinauer Faschingsumzug machte auch in diesem Jahr als einer der größten im östlichen Main-Kinzig-Kreis seinem Ruf alle Ehre.

51 Motivwagen, Fußgruppen und Kapellen beteiligten sich auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Steinauer Vereine an dem rund dreistündigen Spektakel quer durch die Steinauer Innenstadt.

Schon eine Stunde vor Umzugsbeginn forderten Renate Kania als Sitzungspräsidentin des SKV und Hansi Heiliger als Vorsitzender die Macht über das Rathaus bis Aschermittwoch. Eine Forderung, der sich Bürgermeister Malte Jörg Uffeln nach einige Schüssen aus der Konfettikanone ergab, wobei er in seiner Rede zum Rathaussturm betonte: „Aber nur bei den Faschingsnarren tu ich mich freiwillig ergeben und bete für sonniges Fastnachtswetter ohne Regen.“

Die Gebete des bei einem Abwahlverfahren im vergangenen Jahr im Amt bestätigten Uffeln wurden erhört: Die Tausenden Gäste in den Straßen und Gassen der Steinauer Innenstadt und den rund 2000 Teilnehmenden aus den verschiedensten Vereinen von Flieden-Rückers über das Sinntal, Schlüchtern, Steinau, Bad-Soden-Salmünster, Brachttal, Kefenrod bis hin zu Hosenfeld mussten allein der Kälte trotzen.

Eine einfache Aufgabe, wie es schien: Die Partymusik allerorten ließ selbst Tanzmuffel zu einem Teil der wogenden Menge werden, die bis in die Abendstunden ein rauschendes Faschingsfest feierte. Auf dem Kumpen, aber auch in den Kneipen der Stadt. Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei taten das Ihrige, um das Fest zu einem Erfolg für alle Beteiligten werden zu lassen. / duw