„Drecksding auf der A 66“: Steinaus Bürgermeister kommentiert Blitzeraktion

17 feb 2017 / 09:19 H.
Steinau

Einen Rüffel von der Polizei eingefangen hat sich der Steinauer Bürgermeister Malte Jörg Uffeln (parteilos). Er hatte den Blitzer bei Bad Soden-Salmünster bei Facebook als „Drecksding auf der A 66“ beschimpft.

Eine Woche lang hatte die Polizei auf der A 66 bei Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis einen Blitzer (in einem Spezial-Anhänger) aufgestellt. 7100 Raser gingen den Beamten ins Netz.

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7100 Raser in 7 Tagen: Tempokontrolle auf A 66 mit Spezialanhänger



In den sozialen Medien kommentierten zahlreiche Nutzer den Beitrag, darunter auch Steinaus Bürgermeister Malte Jörg Uffeln. Der bezeichnete das Messgerät als „Drecksding auf der A 66“. Das will das Polizeipräsidium Südosthessen nicht auf sich sitzen lassen.

In einer Pressemitteilung weisen die Ordnungshüter ausdrücklich darauf hin, dass die Kontrollmaßnahmen der Polizei einzig der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen. Überhöhte Geschwindigkeit sei seit Jahren eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle, bei denen immer wieder Tote und Schwerverletzte zu beklagen seien.

Das Ziel der Polizei im Main-Kinzig-Kreis sei daher, die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Geschwindigkeitsmessungen zählten hierbei zu den wesentlichen Bestandteilen der Verkehrssicherheitsstrategie. Die Kontrollstellen würden zudem wöchentlich bekannt gegeben.

Bürgermeister Uffeln zeigte sich angesichts dieser Kritik indes reuig: Er löschte seine Einträge über das Messgerät in den sozialen Netzwerken und erklärte auf Nachfrage der Kinzigtal Nachrichten: „Ich habe mich beim Polizeipräsidenten entschuldigt. Meine Wortwahl war unflätig und dumm.“ / sab, sre

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