50 Jahre Ökologische Forschungsstation

03. September 2017
Schlüchtern

Die Ökologische Forschungsstation Schlüchtern hat am heutigen Sonntag ihren 50. Geburtstag gefeiert. Und da dies gleichzeitig das Lebenswerk von Dr. Karl-Heinz Schmidt ist, war der rührige Nachmittag eine große Hommage an die Verdienste des Biologen aus Breitenbach.

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Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krenzer

Viele ehemalige und aktuelle Weggefährten, Freunde und Gönner der Forschungsstation und deren Leiter Karl-Heinz Schmidt sind am heutigen Sonntag, 3. September, zum Kuki-Zelt gekommen, um 50 Jahre Forschung und pädagogische Arbeit der ÖFS zu würdigen und gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.

Die ÖFS ist in der Forschung und Pädagogik tätig und sammelte in fünf Jahrzehnten Heerscharen von Daten zu Nistkasten-Bewohnern wie Meisen und Siebenschläfern.

Es war ein Fest mit rührenden Momenten. Schmidt berichtete von seinem Glück, an zwei „großartige Ornithologen“ geraten zu sein. Einer von ihnen war sein Doktorvater Prof. Wolfgang Wiltschko. Dieser war anwesend und betrat für eine Laudatio die Bühne. „In Schlüchtern wurden einige fundamentale Erkenntnisse gewonnen“, lobte er die Arbeit der ÖFS. Schmidts große Stärke sei dabei seine Fähigkeit, andere für etwas zu begeistern. „Es gibt in Deutschland glaube ich in keinem anderen Ort eine so hohe Biologen-Dichte wie in Breitenbach“, stellte Wiltschko fest.

50 Jahre Ökologische Forschungsstation

Prof. Wolfgang Wiltschko / Foto: Daniel Krenzer

Als wesentlichen Höhepunkt der ÖFS-Arbeit erinnerte Schmidt an den Gewinn des Bundesentscheides von „Jugend forscht“ durch Großnichte Miriam Kreß und Louisa Hildebrand.

Nachdem die Gibsies noch durch sie selbst sowie Gäste gedichtete, teils auf die ÖFS zugeschnittene neue Strophen der Vogelhochzeit vortrugen, gab es noch reichlich zu essen und zu trinken und Gespräche in lockerer Runde. Und dazu zwitscherte ganz sicher der ein oder andere Vogel nur zu Ehren Schmidts und der ÖFS.

Mehr zum Programm, von rührenden Momenten und einem Rückblick Schmidts lesen Sie morgen in der gedruckten Ausgabe der Kinzigtal Nachrichten und im E-Paper.