Kantorei St. Michael und Kammerphilharmonie Mannheim meistern h-Moll-Messe

13. November 2017
Schlüchtern

Eines der schwierigsten und zugleich imposantesten Werke sakraler Musik kam am Wochenende in der Stadtkirche Sankt Michael in Schlüchten zweimal zur Aufführung: die h-Moll-Messe von J. S. Bach.

Chor und Orchester meisterten die Aufgabe unter der Leitung von Karin Dannenmaier mit Bravour. „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt“, heißt es in einer Redensart. Zweifellos ein Wagnis war es für Schlüchterns Kantorei und Bezirkskantorin Karin Johanna Dannenmaier, sich auf ein fast schon monströses Werk wie Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe einzulassen.

Doch seit der Premiere am Samstagabend steht fest: Alle Beteiligten haben gewonnen. Als äußeres Zeichen darf dafür der anhaltende Applaus gewertet werden, den die Besucher in der quasi voll besetzten Stadtkirche Sankt Michael angesichts der Gesamtleistung zu Recht im Stehen spendeten. Kirchenmusikdirektorin Dannenmaier glänzte dabei am Pult durch eine resolute und dennoch dezente Leitung ohne theatralische Gestik.

Die Maestra ließ sich auch nicht auf Streichungen in Bachs Hoher Messe ein, die letztlich eine Zusammenfassung und zugleich auch eine Krönung seines kompositorischen Schaffens markiert. Eine gutes Händchen bewies Karin Dannenmaier bei der Platzierung der knapp 90 Choristen. Die routinierteren Stimmen aus dem Vokalensemble und von „Concertino“ bildeten dabei die Anker.

Warum Karin Dannenmaier nun doppelten Grund hat, sich feiern zu lassen – unter anderem das und noch viele Informationen mehr lesen Sie in einer ausführlichen Besprechung der Aufführung am Montag in der gedruckten Ausgabe der Kinzigtal Nachrichten sowie im E-Paper. / hgs