Nach Londoner Brandkatastrophe: Main-Kinzig-Kreis prüft Hochhäuser

17. Juli 2017
Main-Kinzig-Kreis

Als sich vor einem Monat der Hochhausbrand in London ereignete, führte das auch in der Region zu Beunruhigungen, es könnte hier zu einem ähnlichen Szenario kommen. „Die Bauaufsichtsbehörde und das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises prüfen in regelmäßigen Abständen alle 35 Hochhäuser, die in unserer Zuständigkeit sind“, informiert Landrat Thorsten Stolz (SPD).

In den vergangenen fünf Jahren wurden die Hochhäuser einer Prüfung unterzogen. Ebenso in regelmäßigen Abständen werden Hochhäuser auf Sicherheit in Zusammenhang mit möglichen Bränden, während einer Gefahrenverhütungsschau geprüft.

Nach der Brandkatastrophe in London seien von Mitarbeitern des Gefahrenabwehrzentrums des Kreises die Hochhäuser auf diese Gefahr hin gesondert begutachtet worden. „Im Ergebnis sind keine Brandschutzmängel festgestellt worden, die mit brennbaren Dämmstoffen der Außenfassaden zu tun haben“, teilt der Landrat mit.

Alle 35 Hochhäuser seien kontrolliert worden, es gebe keine mit brennbarer Außenfassade. Das gelte auch für die 25 Hochhäuser in Maintal. Es bestünden kein Grund und keine Annahme zur Sorge. Auch seien aufgrund der Ergebnisse keine entsprechenden bautechnischen Sanierungen oder sofortige Sicherungsmaßnahmen notwendig.

„Wir können auf ein hohes Sicherheitsniveau verweisen, gerade in Bezug auf die geltenden Richtlinien, auf deren Einhaltung bei den regelmäßigen Überprüfungen und Verhütungsschauen geachtet wird. In den Fällen, wo es Mängel gegeben hat, sind diese beseitigt worden“, so Thorsten Stolz. / au