Vergewaltigung im Lkw: Die Polizei sucht mit Phantombild nach diesem Mann

11. Oktober 2017
Offenbach

Nach der Vergewaltigung einer Frau in einem geparkten Lastwagen in Offenbach sucht die hessische Polizei nun nach den beiden bislang unbekannten Täter. Polizeipräsidiums Südosthessen ging am Mittwochnachmittag mit einer Sondermeldung und einem Phantombild einer der Männer an die Öffentlichkeit.

Die Ermittler vom Fachkommissariat 12 in Offenbach fahnden nach zwei 25 bis 30 Jahre alten Täter, die am vergangenen Mittwochabend gegen 23 Uhr eine 44-jährige Frau in einem Lastkraftwagen (vermutlich in einem Sattelschlepper) in Offenbach vergewaltigt haben.

Die Frau fuhr auf der Bundesstraße B 43 von Mühlheim kommend in Richtung Offenbach. Gegen 23 Uhr hielt sie ihren weißen Toyota Yaris an der Kreuzung Buchhügelallee/Spessartring an einer roten Ampel. „Dort traten dann plötzlich zwei Männer an ihren Wagen heran, die den Anschein erweckten, Hilfe zu benötigen“, schilderte Polizeisprecher Michael Malkmus.

Der Polizeisprecher weiter: „Einer der beiden stieg plötzlich in den Toyota und forderte die Autofahrerin auf, das Auto am Fahrbahnrand abzustellen. Anschließend musste sie aus ihrem Wagen auszusteigen und mit dem zu ihr eingestiegenen Täter zu einem am Fahrbahnrand geparkten Lastwagen im Spessartring gehen, der in der Nähe der Ampelanlage in Fahrtrichtung Mühlheim stand. Im Lkw kam es dann zur Vergewaltigung.“

Von einem der Täter fertigte das Landeskriminalamt ein Phantombild an. Dieser Unbekannte hat blonde kurze Haare (vermutlich gefärbt), einen Tunnel in einem Ohr. Er ist etwa 1,85 Meter groß und schlank sowie eine hervorstehendes Kinn, eine große Nase und blaue Augen. Bekleidet war er mit einer dunklen Jogginghose und einem dunklen Pullover. Der zweite Täter war kleiner. Er hatte einen dunklen Teint und trug eine Bomberjacke.

Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Darmstadt-Zweigstelle Offenbach bittet nun Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder auf den im Spessartring geparkten Lastwagen geben können, sich bitte umgehend bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer (069) 80981234 zu melden. Die Ermittler schließen nicht aus, dass die Täter bereits zuvor versucht haben könnten, andere Verkehrsteilnehmer auf gleiche Art und Weise anzuhalten. „Diese wären wichtige Zeugen, welche die Polizei für ihre weiteren Ermittlungen benötigt“, sagt Polizeisprecher Malkmus. / sar