Explosionsgefahr in Alsfeld: Unfall in Werkstatt

19. Mai 2017
SCHWABENROD

Eine mit Acetylen gefüllte Gasflasche ist am Donnerstagnachmittag im Alsfelder Stadtteil Schwabenrod in Brand geraten. Der Vorfall ereignete sich in einer Werkstatt am Ortsrand des knapp 400 Einwohnern zählendes Dorfes, zur Ursache ermittelt die Polizeistation Alsfeld. Die Gebäude im Umkreis von rund fünfzig Metern wurden evakuiert, der Bereich im Umkreis von rund 300 Metern ist abgesperrt.

Laut Feuerwehrangaben besteht Explosionsgefahr, bei dem ähnlich dem Wasserstoff bekannten Acetylen handelt es sich um ein hochentzündliches Gas. Die Gebäude im Umkreis von rund fünfzig Metern wurden evakuiert, der Bereich im Umkreis von rund 300 Metern ist abgesperrt.

Rund 50 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz, hinzu kamen der Rettungsdienst, die Polizei sowie der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hubert Helm. Wie er und Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer schilderten, lässt man die Gasflasche derzeit unter der ständigen Kühlung eines Wasserwerfers ausbrennen. Laut Feuerwehrangaben besteht bei solchen Gasflaschen durch innere Zersetzung des Acetylens Berstgefahr. Eine Druckwelle und die Bildung eines Feuerballs von 30 Metern Größe sowie bis zu 300 Meter weit fliegende Metallteile können die Folge sein.

Die Kühlung der Gasflasche soll bis in die Morgenstunden des Freitags andauern, dann soll ein spezielles Bergeteam der Herstellerfirma anrücken und die Flasche abtransportieren. Um genügend Löschwasser am Unglücksort zu haben, wurde eine mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitung von Feuerwehrleuten aus Alsfeld, Fischbach und Schwabenrod verlegt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit durch die Polizei noch nicht beziffert werden. / pw

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