In Nidda soll am heutigen Samstag ein Domino-Rekord aufgestellt werden

15. August 2015
Nidda

Mit dem Fall von 543.210 Dominosteinen will Patrick Sinner aus Kefenrod am heutigen Samstag, 15. August, in der Mittelstufenturnhalle in Nidda einen deutschen Domino-Rekord aufstellen.

Am Donnerstagmittag hatte sich Sinner zuversichtlich und völlig entspannt gezeigt. „80.000 Steine fehlen noch, dann sind alle Motive aufgebaut“, schmunzelte er beim Rundumblick auf die bereits 463.201 zu atemberaubenden Bildern und Gebilden arrangierten Dominos. Eine besondere Herausforderung sei der Unterwasser-Dominosteine-Weltrekordversuch. „Immerhin müssen 12.000 Steine, die schwerer sein dürfen und müssen als herkömmliche Dominosteine, unter Wasser aufgestellt werden und in einer Kettenreaktion unter Wasser fallen. Für unser Wasserbild ist mein Aufbauer-Kollege Justin Kühn aus Selters der absolute Fachmann“, erläuterte Sinner. Für den zweiten Weltrekordversuch zeigen mehr als 150.000 Steine auf einer Grundfläche von 72 Quadratmeter das Steve Jobs-Portrait. Zudem wird das Bildnis von 1000 beleuchteten Steinen umrahmt. „Allein das Portrait-Motiv besteht aus 32.000 Steinen mehr als wir bei der Veranstaltung vor drei Jahren in Büdingen insgesamt aufgebaut hatten“, verglich Sinner die Dimensionen.

Eines steht fest: Die Besucher dürfen sich heute Abend auf sensationelle Kulissen freuen. Denn entsprechend dem Motto „Dominoland – Reaching The Limit“ garantieren Sinner und sein 17-köpfiges Aufbauer-Team bestehend aus Dustin Grünwald aus Lißberg, Sascha Wilzewski aus Lehrte bei Hannover, Mathias Ritter, Marcel Pürrer und Christian Engelbrecht aus Tulln/Österreich, Matthias Heinzelmann und Simon Heinzelmann aus Zürich/Schweiz, Christian Bernges aus Effolderbach, Justin Peters aus Düdelsheim, Samuel Möhler aus Karlsruhe, Lukas Prinz aus Gelnhausen, Justin Kühn aus Selters, Jonathan Hofinger aus Würzburg, Jakob Kerkhoff aus Dreieich, Tobias Demuth aus Denkendorf, Tom Gowin aus Wenings und Alexandra Benz aus einem Ort in Nordrhein-Westfalen wieder interessante Szenen, Spannung und Nervenkitzel pur – und das von der ersten Sekunde an.

„Welle der gewollten Zerstörung“

Denn wenn Rewe-Kaufmann und Hauptsponsor des Domino-Events, Rainer Lapp, mit dem Anstoß des ersten Steinchens die „Welle der gewollten Zerstörung“ in Gang setzt, haben die Dominos physikalische Grenzen und somit das erste Limit zu überwinden: Denn Lapp wird eine Reihe von Dominosteinen auf dem Kopf – also verkehrt herum – anstoßen. Gelingt dieser spektakuläre Effekt, wird eine Seilbahn über zwei Meter nach unten fahren und dort einen Domino-Kreis in Bewegung setzen, um schließlich in der „Karibik“ zu stranden und in einem „Supermarkt“ die Obstabteilung unsicher zu machen. Ein weiterer Höhepunkt wird erreicht, wenn die Dominonsteine einen „Dschungel-Tempel“ durchqueren müssen, um auf eine Höhe von fast drei Meter zu gelangen und sich schließlich mit einem Doppeldeckerflug in letzter Sekunde vor dem endgültigen Zusammenfall des eine Tonne schweren Tempels zu retten. Weiter geht der Weg der Dominosteine durch die „Arktis“, bevor sie das weltbekannte Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch erklimmen. Auf einer 3,25 Meter hohen und 1,75 Meter breiten Leinwand - einer von Andreas Englisch aus Hitzkirchen speziell angefertigten Holzkonstruktion – zeigen die Dominosteine eine Nachbildung des Werkes und werden von oben nach unten herunterfallen, um das nächste Limit zu überschreiten. Denn noch nie wurde bei einer privaten Domino-Veranstaltung eine so große Abfallwand eingesetzt.

Ins rechte Licht gesetzt werden die spektakulären Aktionen der Dominolandschaft von 75 beweglichen Scheinwerfern. Das Event wird von vier Ultra-HD-Kameras und weiteren 15 professionellen Kameras aufgezeichnet. Wegen der Fernsehaufzeichnung heute Abend werden die Besucher gebeten, nach dem Schauspiel der Dominosteine auch die Ergebnisverkündung durch Notar Kurt Weckesser und seinem Kollegen Christoph Duchardt aus Ortenberg sowie Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland abzuwarten.

Einlass zum Rewe-Domino-Event von Patrick Sinner ist heute um 20 Uhr in der Mittelstufenturnhalle, Am Heiligen Kreuz 34 in Nidda. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten. / ahe

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