66-jähriger Pilot bei Flugzeugabsturz in Grebenhain tödlich verletzt

14. Oktober 2017
Grebenhain

Zu einem Flugzeugabsturz ist es am Freitagnachmittag in Grebenhain/Oberwald im Vogelsbergkreis gekommen. Dabei starb der Pilot des Ultraleichtflugzeuges. Das teilte die Polizei vor Ort mit.

Das Unglück ereignete sich gegen 14.40 Uhr in der Gemarkung Ilbeshausen bei Grebenhain. Zeugen hatten laut Polizei beobachtet, wie das Flugzeug in einem Waldstück nördlich von Oberwald abstürzte. Sie alarmierten die Polizei, die sich mit den Rettungskräften auf die Suche nach dem Flugzeug machten.

Das Ultraleichtflugzeug stürzte laut Polizei in Mitten eines dichten Laubwaldes zwischen Ilbeshausen-Hochwaldhausen und Grebenhain-Oberwald ab. Dabei wurden Baumwipfel abgerissen, und das Flugzeug brannte schließlich komplett aus. Die Feuerwehren vor Ort löschten den Brand.

66-jähriger Pilot bei Flugzeugabsturz in Grebenhain tödlich verletzt

Das Flugzeug wurde beim Aufprall und durch das Feuer vollständig zerstört. An der Absturzstelle fanden die Helfer den Leichnam eines 66-jährigen Mannes aus Niedersachsen, bei dem es sich um den Piloten handelte. Der Mann war gegen 11 Uhr in der Nähe von Eschwege mit seinem Flugzeug gestartet. Welches Ziel die Maschine ansteuerte, war zunächst unklar.

Weitere Personen befanden sich nicht in dem Flugzeug. Am Freitagnachmittag war zunächst unklar, ob möglicherweise jemand aus der Maschine herausgeschleudert wurde. Die Unfallursache ist noch unklar. Das Luftfahrtbundesamt wurde eingeschaltet. Die Ermittlungen durch die Bundesflugsicherung und die Kriminalpolizei Alsfeld liefen an.

Wann die Wrackteile abtransportiert werden können, war zunächst noch offen. Bei dem Flugzeug handelte es sich um ein einmotoriges Ultraleichtflugzeug der Marke „Aerospool“, Modell „Dynamic“, das dreiachsig gesteuert wird. Das Ultraleichtflugzeug mit zwei Sitzplätzen wiege nur etwa 300 Kilogramm und habe eine Spannweite von rund neun Metern, sagte ein Polizeisprecher. / lai, dpa, sar