Unfall mit tödlichem Ausgang auf der A7: Polizei bittet um Hinweise

12. August 2017
Niederaula

Ein folgenschwerer Unfall hat sich in der Nacht zum Samstag auf der A7 in Höhe der Anschlussstelle Niederaula ereignet. Eine 29-jährige Lkw-Fahrerin wurde dabei tödlich verletzt.

Die Frau aus dem Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) fuhr mit ihrem Mercedes Sprinter gegen 23.45 Uhr in Höhe Niederaula von der A7 ab. Das berichtet die Polizei. Sie war auf dem Weg zu einer Spedition im dort gelegenen Industriegebiet, um Pakete abzuladen.

Zu diesem Zeitpunkt regnete es in ganz Osthessen in Strömen. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Petersberg war die 29-Jährige für die Witterungsverhältnisse zu schnell unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße kam sie in einer Rechtskurve ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort wollte gerade ein 42-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann, das mit Wechselbrücken beladen war, auf die A7 auffahren.

Die beiden Fahrzeuge kollidierten mit voller Wucht frontal, aber seitlich versetzt. Beide Lastwagen wurden zurückgedrückt. Dabei wurde die Frau hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Er wurde in ein Krankenhaus in Bad Hersfeld eingeliefert.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens 70.000 Euro.

Die komplette Anschlusstelle Niederaula wurde von der Polizei für rund drei Stunden gesperrt. In Folge des erheblichen Rückstaus kam es sogar zu einem staubedingten Folgeunfall mit Sachschaden.

Zeugen zu dem folgenschweren Unfall hat die Polizei bislang keine. Sollte es Hinweise geben, die noch etwas zur Klärung beitragen können, bitte an die Polizeiautobahnstation Petersberg, Telefon (0661) 96 95 60. / jos