Verfolgungsjagd: 51-Jähriger flieht rund 130 Kilometer vor der Polizei

07. Dezember 2017
Alsfeld

Mehr als 130 Kilometer über die Autobahn ist ein 51-Jähriger am Donnerstagmorgen vor der Polizei geflohen. Auf der A5 bei Alsfeld verlor er dann die Kontrolle über sein Auto und wurde von der Polizei in U-Haft genommen.

Der 51-Jährige sollte gegen 5.40 Uhr in Kiedrich im Rheingau kontrolliert werden. Hier fiel er Polizeibeamten auf, weil er mit einem Haftbefehl gesucht wird. Als er die Polizeibeamten erblickte, flüchtete er sofort mit hoher Geschwindigkeit in seinem Ford Focus.

Die Fahrt ging zunächst über die B42 und anschließend auf die A66. Mehrere Polizeifahrzeuge waren an dem Polizeieinsatz beteiligt. Bei der Verfolgungsfahrt in einer Baustelle kollidierte ein Funkstreifenwagen im Bereich des Krifteler Dreieck mit der dortigen Baustellenabsperrung. Zwei Polizisten wurden hierbei leicht verletzt.

Auf der A5 in der Nähe von Alsfeld verlor der 51-Jährige aus ungeklärter Ursache schließlich – nach mehr als 130 Kilometern Verfolgungsjagd – die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Außenschutzplanke. Hierbei wurde er schwer verletzt und musste zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 51-Jährige war bereits mehrfach wegen Betrugsstraftaten polizeilich in Erscheinung getreten und auch verurteilt worden. Aktuell stand er unter Bewährung, wird jedoch aufgrund weiterer begangener Straftaten in U-Haft genommen. / lai