Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

14. Januar 2017
Vogelsberg/Kinzigtal

Rund 3000 Weihnachtsbäume haben am Samstag allein etwa 200 Mitglieder und Helfer der Jugendfeuerwehren aus Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) sowie aus sieben Orten im Vogelsbergkreis eingesammelt. Etliche der ausgedienten Tannen werden später beim traditionellen Hutzelfeuer verbrannt.

Bei Minusgraden sammelten die Jugendfeuerwehren im Vogelsbergkreis allein in den Lauterbacher Stadtteilen Allmenrod, Frischborn Heblos, Rimlos und Sickendorf, im Mücker Ortsteil Nieder-Ohmen und in Romrod weit über 1000 Weihnachtsbäume ein.

Im Stadtgebiet von Bad Soden-Salmünster waren die sieben Jugendfeuerwehren mit 15 Teams in Ahl, Bad Soden, Hausen, Huttengrund, Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf, Mernes und Salmünster unterwegs. Sie sammelten insgesamt 1701 Weihnachtsbäume ein.

In Frischborn sammelte die 20 Helfer der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr etwa genauso viele Tannen wie im Vorjahr ein. „Wir haben wieder fünf Kipper-Ladungen voll Bäume in die Freizeitanlage Hasenköppel gefahren“, sagte Organisator Jürgen Eifert. Die Bäume sollen zum traditionellen Hutzelfeuer am 5. März verbrannt werden.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Frischborn waren 20 Helfer dabei. / Foto: Philipp Weitzel

Zur Stärkung gab es für die fleißigen Helfer im Lauterbacher Süden frische Pizza. In Almenrod, Heblos, Rimlos und Sickendorf wurden exakt 386 Christbäume durch die Jugendfeuerwehr Lauterbach-West eingesammelt. „Die 15 Helfer wurden mit Kinderpunsch und Würstchen versorgt“, erklärte Jugendfeuerwehrwart Oliver Karney.

In Nieder-Ohmen sammelte die Jugendfeuerwehr rund 250 Nadelträger bei einer zweistündigen Aktion ein. „In manchen Straßen waren es so viele, wie noch nie zuvor“, schilderte Jugendfeuerwehrwartin Carina Reitz.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Nieder-Ohmen waren 13 Helfer dabei. / Foto: Philipp Weitzel

Die 13 Jugendlichen und ihre Betreuer wurden von Feuerwehrleuten aus der Einsatzabteilung unterstützt. Entsorgt wurden die Bäume auf der Kompostierungsanlage in Merlau. „Wir bedanken uns recht herzlich bei den großzügigen Spenden aus der Bevölkerung“, sagte der Nieder-Ohmener Feuerwehrnachwuchs.

In Romrod lud der Feuerwehrnachwuchs über 250 Bäume auf die Transporthänger, die von einer Imkerei und einem Landschaftspflegeservice kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Wie Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing berichtete, wurden die 17 fleißigen Sammler in der Kneippstraße mit heißem Apfelsaft und Bockwurst vom Feuerwehrvorsitzenden Reinhold Weitzel versorgt.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Romrod waren 17 Helfer dabei. / Foto: Philipp Weitzel

Besonders erfreut war der Feuerwehrnachwuchs von der Vielzahl der Süßigkeiten, die an den ausgedienten Tannenbäumen hingen. „Von Gummibärchen, über Schokonüsse bis hin zu Lutschern und Bonbons war alles dabei“, schilderten die Mädchen und Jungen der Romröder Jugendfeuerwehr.

Großer Einsatz auch in Bad Soden-Salmünster

Die Aktion der Jugendfeuerwehren wurde auch in Bad Soden-Salmünster von der Bevölkerung gut angenommen. Viele gaben auch eine Spende für die Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr, manche nahmen den „kostenfreien Service“ so in Anspruch.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Huttengrund waren 25 Personen in zwei Teams unterwegs. / Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

„Die Kinder und Jugendlichen haben wieder großen Einsatz bei dieser Gemeinschaftsaktion für ihre Stadt beziehungseise ihr Dorf gezeigt“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Frank L. Seidl, der für die Gesamtorganisation verantwortlich ist.

Seidl: „Beeindruckt hat mich auch wieder die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Aktiven der Einsatzabteilung. Es war deutlich zu spüren: Wir sind gemeinsam eine starke Feuerwehr!“ Zu danken sei auch den Landwirten und anderen Bürgern: „Es ist auch nicht selbstverständlich, dass sie ihre Transporter zur Verfügung stellen. Große klasse!“

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Mernes waren 15 Helfer mit dabei. / Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Manche Gruppen der Jugendfeuerwehren und Helfer trafen sich bereits am frühen Morgen, um erst gemeinsam zu frühstücken und dann um 9 Uhr gestärkt durchzustarten. So gab es leckeres Frühstück in Ahl, Bad Soden, Huttengrund und in Salmünster.

Besonders ist auch das gemeinsame Mittagessen, das in diesem Jahr erneut von der Feuerwehr Salmünster ausgerichtet wurde. Nach vielen eingesammelten Bäumen freuten sich Kinder wie Erwachsene gleichermaßen aufleckere Schnitzel aus Salmünster. Für die einen ist das der krönende Abschluss der Jugendfeuerwehr-Aktion, für andere Teams als stärkende Pause zwischendurch sehr willkommen.

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In Bad Soden waren 25 Personen in drei Teams unterwegs. / Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

„Herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Salmünster, die das immer hervorragend macht und auf die einfach Verlass ist!“, betonte Seidl. Der Brandplatz war in diesem Jahr nicht leicht zu organisieren. Schneefall, Orkantief Egon, Windbruch und Matsch machten die Anfahrt schwieriger. Niederdruck und Windwarnung ließen zudem den Brandplatz am Münsterberg in diesem Jahr als ungeeignet erscheinen.

So wurde sich schließlich für eine Tallage direkt am Weg bei der Kinzig am Fuße des Münsterbergs entschieden. Zig Fuhren mit Weihnachtsbäumen wurden in den Ortschaften eingesammelt und zum neuen Brandplatz gebracht, der von der Feuerwehr Salmünster unter Dominik Besser koordiniert wurde. Neben Einsatzkräften aus Salmünster half auch ein Kamerad aus Huttengrund.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Kerbersdorf waren elf Helfer mit dabei. / Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Die Jugendfeuerwehren Mernes und Kerbersdorf brachten die Ladungen zur Grillhütte in Mernes beziehungsweise zum Grillplatz Glasberg in Kerbersdorf. Beide Jugendfeuerwehren beendeten am späten Nachmittag die Aktion mit Weihnachtsbaumverbrennen und Grillen. Die Jugendfeuerwehr Ahl brachte die Bäume zum Blockhaus, wo sie für das traditionelle Hutzelfeuer der Pfadfinder am 11. März genutzt werden.

Die Jugendfeuerwehr Ahl mit 10 Personen sammelte 70 Weihnachtsbäume, die Jugendfeuerwehr Bad Soden mit 25 Personen in drei Teams sammelte 360 Bäume, die Jugendfeuerwehr Huttengrund mit 25 Personen in zwei Teams hatte 250 Weihnachtsbäume geladen. Die Jugendfeuerwehr Katholisch-Willenroth mit neun Personen hatte am Ende 26 Bäume.

Für das Hutzelfeuer: Diese Jugendwehren sammelten fleißig Weihnachtsbäume

In Katholisch-Willenroth waren neun Helfer dabei. / Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Die Kerbersdorfer Jugendfeuerwehr mit elf Personen sammelte 75 Bäume ein. Die Jugendfeuerwehr Mernes war mit 15 Personen und 220 Bäumen fleißig am Sammeln. Die Jugendfeuerwehr Salmünster war mit 30 Leuten und sechs Teams in Salmünster und Hausen unterwegs und brachte 700 Bäume zum Brandplatz Münsterberg gebracht.

Mit dem Brandplatz (ein Helfer aus Huttengrund) und dem Küchenteam waren aus Salmünster insgesamt etwa 40 Personen an der Aktion beteiligt. Die Kinderfeuerwehr aus Alsberg wird die lokalen Weihnachtsbäume zusammen mit den „Großen“ am Samstag, 21. Januar, nachmittags einsammeln. Die „entschmückten“ Bäume müssen dafür bis 15 Uhr an der Straße liegen, teilte die Feuerwehr mit. / pw, sar, KN

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