Großeinsatz: Sauerstoffgehalt im Pfordter See wieder gefährlich abgesunken

20. Juli 2017
Schlitz

Wenig Sauerstoff im Pfordter See: Bei Schlitz kam es am Mittwoch zu einem Großeinsatz für das Technische Hilfswerk und die Freiwillige Feuerwehr. Eine Untersuchung der dortigen Wasserqualität ergab im Hinblick auf die Sauerstoffkonzentration ein problematisches Ergebnis.

Um einen ökologischen Schaden an dem Gewässer abzuwehren, rückten rund 50 Einsatzkräfte mit mehreren Pumpen an. Sogar eine spezielle Einheit des Technischen Hilfswerks aus dem 30 Kilometer entfernten Alsfeld kam zum Einsatz.

Die neunköpfige Gruppe setzte eine sogenannte Drehkolbenpumpe in Betrieb, die pro Minute bis zu 5.000 Liter Wasser fördern kann. Wie Einheitsführer Dominik Rühl schilderte, soll durch den Pumpeinsatz eine Zirkulation der Wasserschichten des Sees angeregt werden. Parallel waren weitere Pumpen von fünf Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schlitz eingesetzt,

Mit Strahlrohren leiteten die Einsatzkräfte sauerstoffangereichertes Wasser in den See. Der Einsatz der THW-Kräfte und Feuerwehrleute sollte die ganze Nacht bis zum Donnerstag andauern. Erst vor zwei Jahren war der Sauerstoffgehalt in dem Gewässer gefährlich gesunken. / pw

Fischsterben im Pfordter See: Gewässer droht zu kippen

Mit einem Großaufgebot hat die Feuerwehr am Donnerstagabend gegen das Umkippen des Pfordter Sees gekämpft. Der Sauerstoffanteil im Wasser lag nur zwischen 2 bis 10 Prozent. Normal sind 20 Prozent.